Märchen

 

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Brüder Grimm-Kinderlegenden

Brüder Grimm-Armuth und Demuth führen zum Himmel

Es war einmal ein Königssohn, der gieng hinaus in das Feld und war nachdenklich und traurig. Er sah den Himmel an, der war so schön rein und blau, da seufzte er und sprach 'wie wohl muß einem erst da oben im Himmel sein!'.... Weiterlesen

Brüder Grimm-Das alte Mütterchen

Es war in einer großen Stadt ein altes Mütterchen, das saß Abends allein in seiner Kammer: es dachte so darüber nach wie es erst den Mann, dann die beiden Kinder, nach und nach alle Verwandte, endlich auch heute noch den letzten Freund verloren hätte und nun ganz allein und verlassen wäre... Weiterlesen

Brüder Grimm-Der heilige Joseph im Walde

Es war einmal eine Mutter, die hatte drei Töchter, davon war die älteste unartig und bös, die zweite schon viel besser, obgleich sie auch ihre Fehler hatte, die jüngste aber war ein frommes gutes Kind. Die Mutter war aber so wunderlich, daß sie gerade die älteste Tochter am liebsten hatte und die jüngste nicht leiden konnte. Daher schickte sie das arme Mädchen oft hinaus in einen großen Wald, um es sich vom Hals zu schaffen, denn sie dachte es würde sich verirren und nimmermehr wieder kommen... Weiterlesen

Brüder Grimm-Die drei grünen Zweige

Es war einmal ein Einsiedler, der lebte in einem Walde an dem Fuße eines Berges und brachte seine Zeit in Gebet und guten Werken zu, und jeden Abend trug er noch zur Ehre Gottes ein paar Eimer Wasser den Berg hinauf. Manches Thier wurde damit getränkt und manche Pflanze damit erquickt, denn auf den Anhöhen weht beständig ein harter Wind, der die Luft und die Erde austrocknet, und die wilden Vögel, die vor den Menschen scheuen, kreißen dann hoch und suchen mit ihren scharfen Augen nach einem Trunk... Weiterlesen

Brüder Grimm-Die Haselruthe

Eines Nachmittags hatte sich das Christkind in sein Wiegenbett gelegt und war eingeschlafen, da trat seine Mutter heran, sah es voll Freude an und sprach 'hast du dich schlafen gelegt, mein Kind? schlaf sanft, ich will derweil in den Wald gehen und eine Handvoll Erdbeeren für dich holen; ich weiß wohl, du freust dich darüber, wenn du aufgewacht bist... Weiterlesen

Brüder Grimm-Die himmlische Hochzeit

Es hörte einmal ein armer Bauernjunge in der Kirche wie der Pfarrer sprach 'wer da will ins Himmelreich kommen, muß immer gerad aus gehen.' Da machte er sich auf, und gieng immer zu, immer gerade ohne abzuweichen, über Berg und Thal. Endlich führte ihn sein Weg in eine große Stadt, und mitten in die Kirche, wo eben Gottesdienst gehalten wurde... Weiterlesen

Brüder Grimm-Die Rose

Et was mal eine arme Frugge, de hadde twei Kinnner; dat jungeste moste olle Dage in en Wald gohn un langen (holen) Holt. Asset nu mal ganz wiet söken geit, kam so en klein Kind, dat was awerst ganz wacker, to em und holp (half) flietig Holt lesen un drog et auck bis für dat Hus; dann was et awerst, eh en Augenschlägsken (Augenblick) vergienk, verswunnen... Weiterlesen

Brüder Grimm-Die zwölf Apostel

Es war dreihundert Jahre vor des Herrn Christi Geburt, da lebte eine Mutter, die hatte zwölf Söhne, war aber so arm und dürftig, daß sie nicht wußte womit sie ihnen länger das Leben erhalten sollte. Sie betete täglich zu Gott, er möchte doch geben daß alle ihre Söhne mit dem verheißenen Heiland auf Erden zusammen wären... Weiterlesen

Brüder Grimm-Gottes (Yottes) Speise

Es waren einmal zwei Schwestern, die eine hatte keine Kinder und war reich, die andere hatte fünf Kinder und war eine Witwe und war so arm, daß sie nicht mehr Brot genug hatte, sich und ihre Kinder zu sättigen... Weiterlesen

Brüder Grimm-Muttergottesgläschen

Es hatte einmal ein Fuhrmann seinen Karren, der mit Wein schwer beladen war, festgefahren, so daß er ihn trotz aller Mühe nicht wieder losbringen konnte. Nun kam gerade die Mutter Gottes des Weges daher, und als sie die Noth des armen Mannes sah, sprach sie zu ihm 'ich bin müd und durstig, gib mir ein Glas Wein, und ich will dir deinen Wagen frei machen... Weiterlesen

Maja Bambelbi-Lona und die Elfe Floris

Hier seht ihr mich in meinem Garten. Er ist riesig groß, denn ich lebe auf einem Bauernhof. Dort sind Felder und Wiesen, und es gibt auch ein Sonnenblumenfeld. Draußen vor allem im Sommer, da finde ich es am schönsten. Manchmal kommt mich meine Freundin besuchen. Doch an jenem Tag, von dem ich euch erzählen möchte, war ich alleine. Ich überlegte mir gerade, was ich machen könnte, da sah ich in einem Busch Schmetterlinge umher flattern... Weiterlesen

Melanie Meier-Quirin Münch - Frankie-Eine Kurzgeschichte für Kinder

Lärm. Ohrenbetäubender, krank machender Lärm. Frankie verlagerte sein Gewicht von einem Bein auf das andere, blinzelte in die Sonne und machte sich missmutig auf den Weg zu seinem alltäglichen Stammplatz. Die Grashalme, auf denen er zu sitzen pflegte, hatten sich über Nacht wieder senkrecht aufgestellt. Er nahm es schon gar nicht mehr wahr, dass sein Hinterteil vom Morgentau ganz feucht wurde, als er sich hinhockte. Er zog tief Atem ein, schloss für einen Moment die Augen, und richtete dann den Blick behutsam hinaus auf den Weiher... Weiterlesen

Richard von Volkmann-Leander - Vom unsichtbaren Königreiche

In einem kleinen Hause, welches wohl eine Viertelstunde abseits von dem übrigen Dorfe auf der halben Berghöhe lag, wohnte mit seinem alten Vater ein junger Bauer, namens Jörg. Es gehörten zu dem Hause so viel Ackerfeld, dass beide eben keine Sorgen hatten. Gleich hinter dem Hause fing der Wald an, mit Eichen und Buchen, so alt, dass die Enkelkinder von denen, welche sie gepflanzt hatten, schon seit mehr als hundert Jahren tot waren; vor ihm aber lag ein alter zerbrochener Mühlstein - wer weiß, wie der dahin gekommen war. Wer sich auf ihn setzte, der hatte eine wundervolle Aussicht hinab ins Tal, auf den Fluss, der das Tal durchströmte, und die Berge, die jenseits des Flusses aufstiegen. Hier saß der Jörg am Abend, wenn er seine Arbeit auf dem Feld getan hatte, den Kopf auf die Hände und die Ellenbogen auf die Knie gestützt, oft stundenlang und träumte, und weil er sich wenig um die Leute im Dorf bekümmerte und meist still und in sich gekehrt einherging wie einer, der an allerhand denkt, nannten ihn die Leute spottweise Traumjörge. Dies war ihm jedoch völlig gleichgültig....Weiterlesen

„Märchen“ von Manfred Kyber - Alräunchens

Alräunchens Geburt: Es war ein trüber Regentag, als Alräunchen geboren wurde. Es war kein Landregen, von dem man Gutes erhofft. Es war ein nasser kalter Nebel, der alle Farben löscht und alle Konturen verwischt. Es war im Februar und Karnevalszeit, und durch den Nebel huschten Masken. Alräunchen lag in den Kissen, wimmerte und sah scheußlich aus. Drei Ärzte standen dabei und sprachen lateinisch. Zum Schluß meinten sie einstimmig, das Kind wäre ein »Fall« und für die Lebensfähigkeit könnten sie nicht garantieren. Die Eltern waren sehr betrübt. Es ist nicht angenehm, einen »Fall« zum Kind zu haben. Kinder sollen hübsch normal sein... Weiterlesen

Ludwig Tieck – Die Elfen

„Wo ist denn die Marie, unser Kind?“ fragte der Vater. „Sie spielt draußen auf dem grünen Platze“, antwortete die Mutter, „mit dem Sohne unsers Nachbars.“ „Dass sie sich nicht verlaufen“, sagte der Vater besorgt; „sie sind unbesonnen.“ Die Mutter sah nach den Kleinen und brachte ihnen ihr Vesperbrot. „Es ist heiß!“ sagte der Bursche, und das kleine Mädchen langte begierig nach den roten Kirschen. „Seid nur vorsichtig, Kinder“, sprach die Mutter, „lauft nicht zu weit vom Hause, oder in den Wald hinein, ich und der Vater gehn aufs Feld hinaus.“ Der junge Andres antwortete: „O sei ohne Sorge, denn vor dem Walde fürchten wir uns, wir bleiben hier beim Hause sitzen, wo Menschen in der Nähe sind.“...Weiterlesen

Josef Haltrich - Die beiden Geschwister und die drei Hunde

Ein Müller und seine Frau starben nacheinander; sie hinterließen aber zwei Kinder, einen Knaben und ein Mädchen, und diesen zum Erbe nichts andres als eine Ziege und einen Hahn. Da wollten die Kinder beide Tiere verkaufen, damit sie zu leben hätten, und es band der Knabe der Ziege den Hahn zwischen die Hörner und trieb sie zum Jahrmarkt. Auf der Straße traf er zu einem Fleischhauer, der wollte gerade Vieh kaufen und führte drei Hunde mit sich, einen schwarzen, einen weißen und einen gefleckten. „Willst du nicht mit mir tauschen?" sprach er zum Knaben. Der sah sich die Hunde an, und weil sie ihm sehr gut gefielen, schlug er ein...Weiterlesen

Johann Wilhelm Wolf - Wichte und Elben

Von den vergötterten und halbgöttlichen Naturen unterscheidet sich eine ganze Reihe anderer Wesen hauptsächlich darin, dass sie, während jene von den Menschen ausgehen oder menschlichen Umgang suchen, eine gesonderte Gesellschaft, man könnte sagen ein eignes Reich für sich bilden und nur durch Zufall oder Drang der Umstände bewogen werden, mit Menschen zu verkehren...Weiterlesen

Charles Perrault – Die Feen

Es war einmal eine Witwe, die hatte zwei Töchter: die Ältere glich ihr so sehr in ihrem Wesen und in ihrem Äußeren, dass man bei ihrem Anblick die Mutter zu sehen glaubte. Beide waren sie so widerwärtig und so hochmütig, dass man nicht mit ihnen auskommen konnte. Die jüngere dagegen war in ihrer Sanftmut und Freundlichkeit das wahre Ebenbild ihres Vaters; darüber hinaus war sie eines der schönsten Mädchen, das man sich denken konnte. Wie man nun gemeinhin sein Ebenbild liebt, so war diese Mutter ganz vernarrt in ihre ältere Tochter und hegte gleichzeitig eine tiefe Abneigung gegen die jüngere. Sie ließ sie in der Küche essen und ohne Unterlass arbeiten....Weiterlesen

Gerdt von Bassewitz - Peterchens Mondfahrt

»Sumsemann« hieß der dicke Maikäfer, der im Frühling auf einer Kastanie im Garten von Peterchens Eltern hauste, nicht weit von der großen Wiese mit den vielen Sternblumen. Er war verheiratet gewesen; aber seine Frau war nun tot. Ein Huhn hatte sie gefressen, als sie auf dem Hofe einher krabbelte am Nachmittag, um einmal nachzusehen, was es da im Sonnenlicht zu schnabulieren gab. Für die Maikäfer ist es nämlich sehr gefährlich, am Tage spazieren zu gehen. Wie die Menschen des Nachts schlafen müssen, so schlafen die Maikäfer am Tage. Aber die kleine Frau Sumsemann war sehr neugierig und so brummte sie auch am Tage herum. Gerade hatte sie sich auf ein Salatblatt gesetzt und dachte: ›Willst mal probieren, wie das schmeckt!‹ ... Pick! - da hatte das Huhn sie aufgefressen... Weiterlesen

10 Fabeln -

Der Fuchs und der Holzhacker - Der Vogelsteller und die Schlange - Der wilde Hund  Der Adler und die Dohle - Die Dohle und die Tauben - Die Ziege und der Ziegenhirt       Die Maus und der Frosch - Die Hasen und die Frösche - Der Löwe mit anderen Tieren auf der Jagd - Der Esel, der Rabe und der Hirte.... Weiterlesen

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Kirsch Lawyer