Tagesgedanken Januar - 2015

 

Tagesgedanken Januar - 2015

„Schiebe Deine dunklen Gedanken jeden Morgen bewusst zur Seite und gehe mit einer freudigen Erwartungshaltung in den Tag hinein. Lass die Freude in Deinem Herzen ihren vollen Raum einnehmen und sei dankbar für jeden neuen Tag, der Dir so viel geben möchte und für Dich bereit hält. Schau bewusst auf den Reichtum, den Du hast und darauf, was andere haben. Bleibe ganz bei Dir und schöpfe aus dem Vollen, damit sich Dein innerer Reichtum im Außen widerspiegeln kann.“

 

Tagesgedanke

31.01.2015

Auch als die Menschen nicht mehr an Götter glaubten, die Feste feierten, bei denen ihnen Nektar und Ambrosia ausgeschenkt wurde, hat die Suche nach einem Unsterblichkeitselixier oder –trank - die Menschen beschäftigt, und tut dies bis zum heutigen Tag. In Wirklichkeit ist dieses Elixier überall in der Erde, dem Wasser, der Luft und vor allem in den Sonnenstrahlen verbreitet. Wir können es also dort sammeln und dabei lernen, alles, was der Schöpfer uns in der Natur zur Verfügung gestellt hat, mit Weisheit und Liebe zu benutzen.

Man kann verstehen, dass alle sich so lange wie möglich am Leben und bei guter Gesundheit erhalten wollen, die Berufung des Menschen ist es nun, endlos auf der Erde zu bleiben; er muss seinen physischen Körper nicht mehr verlassen. Wenn er nach Unsterblichkeit trachtet, so deshalb, weil er in seinem tiefsten Inneren die intuitive Ahnung hat, wirklich unsterblich zu sein. Das Bewusstsein der Unsterblichkeit so wie auch das Bewusstsein der Ewigkeit ist für den Menschen eine Eroberung des spirituellen Lebens. Er soll also lernen, seinen täglichen Aktivitäten eine weitere Dimension, eine höhere Bedeutung zu verleihen, dann wird es ihm gelingen, sich nach und nach an den Quellen des ewigen Lebens zu erlaben.

Tagesgedanke

30.01.2015

Der Himmel - wie ihr ihn nennt - ist nirgendwo. Er ist jetzt, und er ist hier.

Tagesgedanke

29.01.2015

Freiheit vom Zwang zu denken ist wirkliche Freiheit. Dein Denkapparat fängt von dem Augenblick, wenn Du morgens aufwachst, an zu denken und tut dies unaufhörlich weiter, bis Du einschläfst. Nicht einen Moment Ruhe gönnt er Dir. Er erzeugt Gedanken und empfängt auch Gedanken, wie ein Radio. Es handelt sich um eine dermaßen hartnäckige Gewohnheit, dass es keinem auch nur einfällt, an dieser Situation etwas ändern zu wollen.

In diesem Zustand bist Du nicht frei. Du magst in einem freien Land leben; Du magst wirtschaftliche Unabhängigkeit genießen, doch der Denkapparat hält Dich mit einer Kette von Gedanken, Bildern und Ideen aus der Vorstellungswelt fest.

Nur dann, wenn Deine Gedankenwelt Stille erfährt, wirst Du in die Lage versetzt, wahren Frieden und Freiheit zu genießen. Der Denkapparat ist aus Gedanken aufgebaut, daher tut er genau das, womit er vertraut ist, nämlich zu denken. Er stellt also einen ununterbrochen laufenden Film der Vorstellungswelt vor. Es ist so, als wären wir direkt vor einer Leinwand festgenagelt, wo wir die ganze Zeit nichts tun als Filme anzuschauen. Und diese Filme sind so real, dass wir niemals auf den Gedanken kommen, ihre Gültigkeit in Frage zu stellen.

Währest Du imstande gewesen, in die Vorstellungswelt anderer Menschen Einblick zu erhalten, dann hättest Du ein sehr interessantes Spektakel geschaut. Du hättest gesehen, wie jeder Mensch in einer Art von abgeschlossener, imaginärer Welt lebt, und seine Zeit damit verbringt, seine Gedanken anzuschauen.

Tagesgedanke

28.01.2015

Alle Worte der Wahrheit, die ihr gelesen oder gehört habt, werden eines Tages wieder in euer Bewusstsein aufsteigen. Selbst wenn ihr sie vernachlässigt hattet, weil ihr eine Zeitlang wichtigere Beschäftigungen zu haben glaubtet oder weil sie euch nicht angenehm waren, werden diese Worte sich durchsetzen, weil sie eine Kraft besitzen: es ist die Kraft des Lichts. Ohne euer Wissen haben sie sich in euer Unterbewusstsein eingeprägt, gehen ihren Weg und tauchen früher oder später, in einem Moment, in dem ihr es am wenigsten erwartet, bei einer Begegnung oder einem Ereignis, wieder vor euch auf; ihr könnt ihnen nicht entkommen.

Ihr fragt: „Lassen uns diese Worte der Wahrheit denn nie in Frieden?“ Das hängt davon ab, was ihr unter Frieden versteht. Wenn ihr die Möglichkeit, euren Gedanken, Gefühlen und Wünschen unterschiedslos freien Lauf zu lassen „Frieden“ nennt, dann seid nicht erstaunt, wenn einige Wahrheiten, die ihr bei einem Weisen oder Eingeweihten gehört habt, kommen, um euch zu warnen, dass ihr im Begriff seid, euch zu verirren. Sie werden euch sogar ein wenig stechen, beißen oder an den Haaren ziehen und lassen euch dann wirklich nicht in Ruhe. Aber wenn ihr sie akzeptiert und die richtige Richtung einschlagt, dann werdet ihr nur Frieden und Freude kosten.

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27.01.2015

Also habt ihr euch selbst von Anfang an dort (in der Hölle) niedergelassen, um zu vermeiden, dort hinzukommen. Hm... - interessante Strategie.

Tagesgedanke

26.01.2015

Zähle mal, wie oft Du Dich, ohne dass Du es wolltest und wider besseres Wissen, in eine Sache auf gefühlsmäßiger Ebene hast hineinziehen lassen. Wie oft hast Du Dich geärgert, Dir Frust eingefangen oder bist enttäuscht worden? Wie oft hast Du Stimmungsschwankungen nach oben und unten mitgemacht? Jedes Mal hast Du Dir dann gesagt, das nächste Mal bleibe ich „cool“, und doch hast Du jedes Mal vergessen, was Du Dir vorgenommen hattest.

So aber ist das Leben. Sobald es um Dinge geht, die Dich persönlich betreffen, fällt es Dir einfach schwer, gleichgültig zu sein. Du bringst Dich ein, und das ist ja ganz natürlich, sonst wäre das Leben eine langweilige Sache gewesen. Sich einzubringen gibt dem Leben „Biss“ und verleiht ihm Aktivität. Mit innerer Distanz vorzugehen bedeutet, auf den emotionalen und mentalen Ebenen „cool“ und unbetroffen zu sein. Es bedeutet definitiv nicht die pure Gleichgültigkeit.

Auf der anderen Seite kann ein Mensch, der auf emotionaler und mentaler Seite innerliche Distanz hat, sehr aktiv und aufmerksam sein, obgleich er mit Seelenruhe all das akzeptiert, was geschieht. Ist es so, dass er etwas nicht tun oder nicht ändern kann, dann wird dies seine innere Seelenruhe nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Sieht er auf der anderen Seite etwas als notwendig zu tun an, wird er es mit ganzem Herzen verfolgen. Er wird alles tun, was zum Erfolg erforderlich ist. Sollte es nicht funktionieren, bleibt er ruhig, und wird es entweder nochmal probieren, oder mit Leichtigkeit die Angelegenheit auf sich beruhen lassen und sich etwas anderem zuwenden.

Tagesgedanke

25.01.2015

Die niedere Natur im Menschen ist so eigensinnig und hartnäckig, dass jeder Sieg, den er über sie davonträgt, eine echte Leistung ist. Aber anstatt sich für diese Leistung zu rühmen, sollte er bescheiden bleiben. Und um bescheiden zu bleiben, muss man denken, dass nicht ihm der Verdienst dafür zukommt, sondern dem Herrn, der ihm die Macht gegeben hat, seine schlechten Instinkte zu beherrschen. Sagt also jedes Mal, wenn ihr einen Sieg über euch selbst davontragt: „Nicht mir Herr, sondern Deinem Namen gebührt der Verdienst.“ Sonst besteht das Risiko, dass ihr in die Fallen des Hochmuts tappt und man weiß, zu welch schwindelerregenden Abstürzen der Hochmut viele Menschen gebracht hat.

Und wenn man euch beglückwünscht, weil ihr richtig gehandelt oder eine gute Arbeit geleistet habt, sagt wieder: „Nicht mir Herr, sondern Deinem Namen gebührt die Ehre.“ Denn indem sie euch rühmen, kommt es vor, dass die anderen euch unwissentlich – oder manchmal auch wissentlich! – eine Falle stellen. Ihr könntet ihre Worte zu ernst nehmen und euch schon am Gipfel angelangt glauben, was für eure innere Entwicklung gefährlich ist, weil ihr immer weiter Fortschritte machen müsst.

Wir sollen nicht für unseren Ruhm, sondern immer für den Ruhm Gottes arbeiten, denn in dieser Unpersönlichkeit nähern wir uns unserem höheren Selbst. Der wahre Ruhm des Menschen ist der Ruhm Gottes.

Tagesgedanke

24.01.2015

Und jeder dieser Meister verkündete auch die gleiche Botschaft: Was ich bin, seid ihr ebenso. Was ich tun kann, könnt ihr ebenfalls tun. Diese Dinge und mehr werdet auch ihr tun.

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23.01.2015

Während Du auf dem Weg bist durch was auch immer für eine Realität Du Dir erwählt hast, hast Du immer die Chance, Gott zu finden und jemand zu sein, der Gott mit sich trägt, damit Gott immer mit Dir geht. Und dies wird Dein Segen, den Du Dir am Anfang jeden Tages selbst zusprichst:

Wohin ich gehe, ist Gott. Wo ich bin, ist Gott. Wozu ich werden soll, ist Gott.

Tagesgedanke

22.01.2015

Wie viele Personen werden sich ihrer Unwissenheit, Schwächen und Machtlosigkeit den Ereignissen gegenüber bewusst, wenn sie sich plötzlich in unentrinnbaren Situationen befinden und sagen dann zu sich selbst: „Wenn ich gewusst hätte!“

Sie hätten wissen können, denn die in einem bestimmten Moment gegebenen guten Bedingungen waren da, um zu lernen, sich zu üben und sich zu stärken, und sie hätten sich dieser Bedingungen bewusst sein müssen. Aber sie haben diese vernachlässigt und fanden es zu anstrengend alte Gewohnheiten abzulegen. Andere Aktivitäten und Projekte schienen ihnen interessanter. Aber jetzt stecken sie in einer Sackgasse!

Ihr fragt: „Ist es denn jetzt zu spät, wenn wir damals diese guten Bedingungen verstreichen ließen? Ist alles endgültig verloren?“ Nein, es ist niemals zu spät, der Weg des Lebens ist lang, unendlich, und es werden euch in diesem oder in einem anderen Leben wieder günstige Bedingungen gegeben werden. Versucht dann, sie nicht verstreichen zu lassen, damit ihr nicht noch einmal sagen müsst: Wenn ich gewusst hätte…!

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21.01.2015

Keiner, der Meisterschaft erlangt hat, ist langweilig. Er mag vielleicht ungewöhnlich, möglicherweise sogar außergewöhnlich sein. Aber er ist niemals langweilig.

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20.01.2015

Wenn es darum geht, was in der physikalischen Realität so vor sich geht, nimm eine vorurteilsfreie Geisteshaltung des Akzeptierens ein, und es wird Dir wesentlich erfolgreicher als jemals zuvor gelingen, mit den Dingen zu Rande zu kommen.

Auf der Ebene des Geistes liegt es ähnlich: akzeptiere das, was sich ereignet, und das, was sich nicht ereignet, und tue dies, ohne Dir darüber ein Urteil zu bilden, und dieses Akzeptieren wird zu Deiner spirituellen Weiterentwicklung beitragen.

Tagesgedanke

19.01.2015

Man sieht scheinbar nur Ungerechtigkeiten auf der Erde. Die einen haben alles, Gesundheit, Schönheit, Reichtum, Talente, Tugenden, während andere nur sehr wenig haben. Aber in Wirklichkeit ist nichts von dem, was die Menschen bei der Geburt bekommen haben, ihnen zufällig oder willkürlich gegeben worden. Für alles, was sie heute besitzen, haben sie in ihren anderen Inkarnationen gearbeitet, sowohl auf der materiellen als auch auf der psychischen oder geistigen Ebene. Die kosmische Gerechtigkeit hat ihnen ihren Anstrengungen entsprechende Begabungen zugeteilt.

Alles, was wir besitzen, ist also die Konsequenz zahlreicher Leben und deren Bemühungen. Aber Vorsicht, es wurde uns nicht endgültig gegeben. Um diese Errungenschaft in den nächsten Inkarnationen bewahren zu können, muss jeder sich ihrer auf vernünftige Weise bedienen und vor allem die anderen davon profitieren lassen. Alle Gaben, die wir bei der Geburt erhalten haben, müssen wir Früchte tragen lassen und die beste Art und Weise dies zu tun ist, sie nicht nur für uns, sondern auch für die anderen zu verwenden, und danach zu trachten, ihnen ihre Entwicklung zu erleichtern.

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18.01.2015

Also dieser Gott, an den du glaubst, dieser Gott kann alles tun. Er kann nur nicht sprechen.

Tagesgedanke

17.01.2015

Die Anhäufung materieller Besitztümer hat zwei ganz unterschiedliche Aspekte: ihnen verhaftet zu sein kann der Entdeckung der mehr spirituellen Seiten von Dir hinderlich sein.

Aber materieller Reichtum kann auch einfach eine äußere Widerspiegelung des inneren Reichtums und der Fülle sein, welche Du in Deinem Inneren erfährst. Es gibt kein „falsch“, wenn es darum geht, materielle Besitztümer zu haben.

Zuweilen können sie Dir dabei behilflich sein, ein Leben mit mehr Annehmlichkeiten zu führen, so dass Du anderen auf leichtere Art und Weise einen Dienst erweisen kannst. Und oft ist es so, dass das Miteinander teilen aus der Fülle unserer materiellen Besitztümer für andere segensreich sein kann. Es liegt alles darin begründet, wie Du es in Deinem Inneren handhabst.

Tagesgedanke

16.01.2015

Um richtige Auffassungen über die Natur und die Aktivitäten jenes geistigen Prinzips, das man Seele nennt, zu erlangen, muss man sich zuerst darüber bewusst werden, dass sie nicht in unserem physischen Körper eingeschlossen ist. Sie erstreckt sich weit darüber hinaus und während sie ihn gleichzeitig weiterhin belebt, reist sie herum, um die entferntesten Regionen des Raumes und die sie bevölkernden Wesen aufzusuchen. Denn die Seele, die in jedem Menschen wohnt, ist ein winziger Teil der Universalseele. Und sie fühlt sich in dem Körper so begrenzt und beengt, dass ihr einziger Wunsch darin besteht, sich im Raum zu entfalten, um mit dieser Unendlichkeit zu verschmelzen, der sie angehört.

Es ist ebenfalls ein Irrtum, zu glauben, wie dies allgemein getan wird, dass die Seele vollständig in den Menschen hineinpasst. In Wirklichkeit wohnt nur ein ganz kleiner Teil seiner Seele in ihm; fast die Gesamtheit bleibt außerhalb und lebt ein unabhängiges Leben im kosmischen Ozean.

Unsere Seele übertrifft also bei Weitem das, was wir uns unter ihr vorstellen können, und jener Teil der Universalseele, der in uns ist, strebt unablässig zur unermesslichen Weite, zur Unendlichkeit.

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15.01.2015

Du hast diese fixe Idee, daß Gott sich immer nur auf eine Weise im Leben zeigt. Das ist eine sehr gefährliche Vorstellung. Sie hindert dich daran, Gott überall zu sehen.

Tagesgedanke

14.01.2015

Der Wert in Deinem eigenen Leben muss von Dir kommen. Du kannst ihn nicht von jemand anderem nehmen, oder ihn ausborgen, oder ihn erben, oder ihn heiraten, oder einfach nur Glück haben und es mit Dir geschehen lassen. Du musst ihn herstellen.

Dein Leben hat nur insoweit eine Bedeutung, als dass Du etwas daraus machst. Nur in dem Ausmaß, in dem Du Deinen eigenen einzigartigen Beitrag zur Welt leistest.

Tagesgedanke

13.01.2015

Tränen werden gewöhnlich mit Schmerz assoziiert, aber in Wirklichkeit kann jede Emotion Tränen hervorrufen. Und nachdem es alle Arten von Emotionen gibt, gibt es auch alle Arten von Tränen. Es gibt Kummertränen, Wuttränen, Tränen der Enttäuschung, und es gibt auch Tränen der Rührung, der Freude und des Entzückens.

Eine Landschaft, ein Gedicht, ein Gemälde, eine Musik können unsere Augen mit Tränen füllen, aber genauso bestimmte besonders schöne und edle menschliche Verhaltensweisen. Und wie viele Mystiker sprachen bei der Beschreibung ihrer Erfahrungen von durch die Ekstase hervorgerufenen Tränen!

In dem Maße, in dem sie eine gewisse innere Spannung lösen, haben die Tränen ihren Nutzen, egal welcher Herkunft sie sind. Aber natürlich sind die Tränen der Freude und des Entzückens am vorteilhaftesten. Wischt diese Tränen nicht einfach mit dem Handrücken ab, denn sie sind kostbar.

Der Meister Peter Deunov riet dazu, sie in einem sauberen Tuch aufzufangen und sorgfältig aufzubewahren, weil sie eine Art magische Macht besitzen. Lasst die Tränen der Enttäuschung, des Kummers, der Wut trocknen, sie sind nichts weiter als ein wenig salziges Wasser, aber bewahrt jene Tränen auf, die den Tiefen eurer Seele entrissen wurden.

Tagesgedanke

12.01.2015

Ich mache euch mit deutlichen Worten klar, daß die Welt existiert, wie sie existiert, weil ihr es so gewählt habt.

Tagesgedanke

11.01.2015

Mache Dir klar, dass Du, und Du allein, für Deinen eigenen Wert verantwortlich bist. Nichts, was irgend jemand tun, sagen oder denken kann, wird Deinen Wert als menschliches Wesen verändern.

Nur Du hast die Macht, das zu tun. Dich zurückzuweisen ist für gleich wen einfach unmöglich, es sei denn, Du lässt dies zu, weil sich der Tatbestand der Zurückweisung nur in Deiner eigenen Vorstellungswelt ereignet.

Glaube an das, was Du tust. Dies wird bewirken, dass Zurückweisung das Problem des anderen wird, nicht das Deine.

Tagesgedanke

10.01.2015

Wie die Menschen jetzt und hier sind, interessiert einen geistigen Meister nicht so sehr. Was er sich bemüht zu sehen, das sind die Gottheiten, zu denen sie eines Tages werden. Jedes Mal, wenn er ihnen begegnet, denkt er an diesen in ihnen verborgenen göttlichen Funken, der auf den Moment wartet, wo ihm endlich die Möglichkeit gegeben wird, sich zu manifestieren. Der höchste Ausdruck der Liebe besteht darin, sich mit dem in jedem Geschöpf anwesenden göttlichen Funken zu verbinden, um ihn zu nähren und zu stärken.

Wie anders wären die Beziehungen zwischen den Menschen, wenn sie bei ihren Begegnungen daran denken könnten, dass der Mann oder die Frau vor ihnen ein Träger eines dem göttlichen Feuer entsprungenen Funkens ist! Selbst in einem Kriminellen muss man diesen Funken suchen, um danach zu trachten, ihn wieder zu entfachen. Das ist nicht immer möglich, aber man muss es wenigstens versuchen. Man weiß nicht immer, warum bestimmte Menschen sich auf die schiefe Bahn haben ziehen lassen, und man weiß auch nicht, was sie eines Tages wieder aufrichten und diesen inneren Funken plötzlich beleben kann. Deshalb darf man niemals ein endgültiges Urteil über irgendjemanden fällen.

Tagesgedanke

09.01.2015

Die Hölle ist das Gegenteil von Freude. Sie ist Unerfüllt sein. Sie ist das Wissen über wer-und-was-du-bist und das Scheitern, dies zu erfahren. Sie ist weniger, geringer sein. Das ist die Hölle, und für eure Seele gibt es keine schlimmere.

Tagesgedanke

08.01.2015

Wenn Du keine Klarheit in Dir trägst, was Du willst, wird Deine Vorstellungswelt vom „eigentlich tun sollen“ vernebelt. In solch einem Fall wird es erforderlich sein, dass Du weitaus mehr Hürden überwinden musst, um das zu erreichen, was Du willst. Selbst wenn Du Dich mit etwas beschäftigst, an dem Du Freude hast oder das Du liebst, kann Dich immer noch dieses nagende Gefühl verfolgen, dass Du nicht das tust, was Du gemäß der Ansichten Deiner Familie, Kultur, Gemeinschaft, Gesellschaft, Gleichaltrigen und Lehrer eigentlich tun solltest.

Wenn Du Dir jedoch die Zeit nimmst, über das, was Du willst, Klarheit zu gewinnen, wirst Du hingegen wahrscheinlich mit Nachdruck darum bitten und es erhalten. Letztlich ist das einzige, das Du „eigentlich tun solltest“, dasjenige, was Dir die größte Leidenschaft verleiht.

Mache Dir klar, dass um glücklich zu sein, Dir keine andere Wahl bleibt, als genau das Leben zu leben, das Du wahrhaftig leben willst. Es ist Dein Leben, und Du bist die oder der einzige, die oder der wahrhaftig herausfinden kann, was für Dich selbst richtig ist.

Es ist keine Tragödie, Deinen Träumen nachzustreben; es ist jedoch eine Tragödie, auf Dein Leben zurückzublicken und zu sagen „ich wünschte, ich hätte“. Georgia Anne Geyer sagte einmal: „Strebe dem nach, was Du liebst. Gib Dich nicht damit zufrieden, wonach „sie“ da draußen Ausschau halten. Frage Dich vielmehr, was Du in Deinem Inneren trägst. Lasse Dich auch nicht von Deinen Interessen leiten - welche sich im Laufe der Zeit verändern - sondern von dem, was DU BIST, und was DU LIEBST.“

Tagesgedanke

07.01.2015

Man hört ständig, wie sich Leute darüber beklagen, dass man ihnen etwas weggenommen hat, ihnen etwas schuldet, sie nicht liebt, nicht an sie denkt… Und sie fühlen sich nicht nur arm und alleine, sondern haben immer Angst, etwas zu verlieren. Also verschließen sie sich, ohne zu verstehen, dass es gerade diese verschlossene Haltung ist, die sie noch isolierter und ärmer macht. Sie sollten ein wenig vergessen, was ihnen fehlt, sich lieber an dem freuen, was sie haben und lernen, damit zu arbeiten!

Wenn man die Möglichkeit hat, in Gedanken das ganze Universum zu umarmen und mit allen Lichtwesen, die es bevölkern, zu kommunizieren, wie soll man sich dann noch arm und alleine fühlen? Was brauchen sie noch, um zu verstehen, dass sie reich und beschenkt sind und sogar noch etwas haben, was sie den anderen geben können?

Um reich zu werden, muss man sich öffnen und geben. Wer nimmt, der macht sich arm und wer gibt, bereichert sich. Denn Geben bedeutet, dass man unbekannte Kräfte, die irgendwo in der Tiefe schlummerten, aufweckt. Sie beginnen zu sprudeln, zu strömen und man fühlt sich so erfüllt, dass man erstaunt ist. Man sagt sich: »Wie kommt es nur, dass ich so viel gegeben habe und doch reicher geworden bin?« Ja, genau das ist das neue Leben!

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06.01.2015

Innerhalb des Reichs der groben Beziehungen kann nichts Vorstellbares ohne die Vorstellung seines Gegenteils existieren.

Tagesgedanke

05.01.2015

Verstehe, dass es nicht in Deiner Verantwortung liegt, schwierige Menschen zu ändern. Sei Dir bewusst, dass nicht Du es bist, der für ihr Verhalten verantwortlich ist. Sie selbst sind für ihr Verhalten verantwortlich.

Akzeptiere, dass Du schwierige Menschen nicht ändern kannst - jedoch kannst Du ändern, wie Du mit ihnen umgehst und auf sie reagierst. Die Art und Weise, wie Du auf sie reagierst, lässt sie wissen, ob sie sich in Deiner Gegenwart auch weiterhin unangemessen verhalten können oder nicht.

Es ist von großer Wichtigkeit, dass Du an den Bereichen an Dir, wo Du Verletzlichkeit spürst, arbeitest. Hast Du mangelndes Vertrauen, leidest Du an geringem Selbstwertgefühl oder glaubst nicht an Dich selbst, dann befindest Du Dich in der Gefahr, dass Du auf schwierige Menschen auf eine solche Art und Weise reagierst, dass sie Dich auch weiterhin unangemessen behandeln.

Tagesgedanke

04.01.2015

Jetzt, wo dank der Erfindung immer vollkommenerer Maschinen und Apparate von den mühsamsten materiellen Arbeiten befreit sind, müssten die Menschen eigentlich alle Bedingungen haben, um sich zu entfalten. Stattdessen sieht man sie immer in Eile, man beobachtet, wie sie sich erschöpfen, als glaubten sie, im gleichen Rhythmus wie ihre Maschinen arbeiten zu müssen. Angeblich ist dies für die Wirtschaft des Landes nötig… Und so blüht die Wirtschaft, während die Menschen in den Krankenhäusern und auf den Friedhöfen landen.

Sie sollen die Maschinen ruhig arbeiten lassen, aber selbst lernen, ein wenig innezuhalten, um sich wieder mit reinen Energien aufzuladen. Ja, während des Tages muss man ab und zu daran denken, eine Pause zu machen und aufhören, sich zu bewegen, zu reden und sogar zu denken. Sonst ist es so, als lasse man alle Wasser-, Gas- und Stromquellen einfach laufen, sodass bald nichts mehr übrig ist; die Energie ist weg, die Reserven erschöpft.

Reglosigkeit und Stille dienen dazu, die Reserven aufzufüllen. Sobald ihr könnt, haltet also inne, schließt die Augen, lasst Stille einkehren und verbindet euch mit den Quellen des Lebens und des Lichts. Ihr werdet euch danach körperlich und psychisch regeneriert fühlen und könnt euch wieder ganz leicht an die Arbeit machen.

Tagesgedanke

03.01.2015

Die Seele - deine Seele - weiß zu jeder Zeit alles, was es zu wissen gibt. Ihr ist nichts verborgen, nichts unbekannt. Doch dieses Wissen reicht nicht aus. Die Seele strebt nach der Erfahrung.

Tagesgedanke

02.01.2015

Was ist Deine Leidenschaft? Was gibt Dir die Energie zu erschaffen, den Willen, Dich zu behaupten, die Kraft zu wachsen? Eine Leidenschaft hast Du. Es gibt nämlich etwas, was Dich antreibt, etwas, was Dich dazu bringt, Dich mit etwas zu befassen, etwas, was Du einfach nicht leugnen kannst. Finde sie, Deine Leidenschaft, und zapfe das gigantische Energiepotenzial in ihr an.

Du kannst nicht aufgehalten werden, wenn Du einen leidenschaftlichen Seinszustand lebst. Kein Hindernis ist zu gross, um es nicht überwinden zu können. Den sogenannten und selbst erklärten „Experten“, die ihre Ansicht kundtun, es sei nicht zu machen, schenkst Du kein Gehör. Du vollbringst es einfach. Nicht dass Du nur denkst, nicht dass Du nur glaubst, Du weisst!!

Tagesgedanke

01.01.2015

Damit die Freude euch nicht mehr verlässt, bemüht euch, euch so oft wie möglich bis zu den Regionen der Seele und des Geistes zu erheben. Allein die Seele und der Geist haben die Macht, euch im unendlichen Raum und in der Ewigkeit leben zu lassen. Selbst wenn euch dann ein Unglück heimsucht, selbst wenn ihr leidet, spürt ihr immer noch Freude.

Ihr werdet einwenden, es sei nicht möglich, zwei so entgegengesetzte Zustände wie Leiden und Freude gleichzeitig zu erleben. Doch, das ist es. Und warum? Weil wir aus zwei Naturen bestehen: einer rein menschlichen Natur, die schwach und verletzlich ist und die kleinste Unannehmlichkeit, das kleinste Hindernis, den geringsten Verlust immer schmerzhaft empfindet, und einer höheren Natur, die nichts Böses treffen kann, weil sie in einem ewigen Licht, in einer ewigen Glückseligkeit lebt. Wenn ihr lernt, alles, was euch geschieht, vom Standpunkt eurer höheren Natur aus zubeobachten, dann werdet ihr sogar entdecken, dass die Traurigkeit und der Kummer eine Art fruchtbarer Boden sind, von dem sich die Bäume und Blumen eures inneren Gartens ernähren können, um sich weiterzuentwickeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Kirsch Lawyer