Tagesgedanken Juli - 2014

 

Tagesgedanken Juli - 2014

„Schiebe Deine dunklen Gedanken jeden Morgen bewusst zur Seite und gehe mit einer freudigen Erwartungshaltung in den Tag hinein. Lass die Freude in Deinem Herzen ihren vollen Raum einnehmen und sei dankbar für jeden neuen Tag, der Dir so viel geben möchte und für Dich bereit hält. Schau bewusst auf den Reichtum, den Du hast und darauf, was andere haben. Bleibe ganz bei Dir und schöpfe aus dem Vollen, damit sich Dein innerer Reichtum im Außen widerspiegeln kann.“

 

Tagesgedanke

31.07.2014

Eine Abhängigkeit ist ein Ergebnis davon vermeiden zu wollen, Gefühle wirklich zu empfinden. Durch das Unterdrücken von Gefühlen trennt man die Verbindung von sich zu sich selbst auf. Dies bedeutet, die Wahrnehmungen von Trennung und Entfremdung noch zu verstärken, die bereits auf der Ebene des Unbewussten empfunden werden.

Tagesgedanke

30.07.2014

Wer nicht in der Lage ist, seine Wut zu beherrschen, weiß nicht, dass es sich dabei um eine Kraft handelt, die von viel weiter her kommt und in ihn eintreten möchte. Er glaubt sogar, zumindest für einen Augenblick, dass dieser mächtige Energiestrom ihm etwas von seiner Macht übermittelt. Aber das ist eine Illusion, denn mächtig ist nur der Strom und nicht derjenige, den er durchfließt. Zudem fühlt sich der arme Unglückliche danach so schwach dass ihm die Beine, der Kiefer und die Hände zittern.

Der Schüler einer Einweihungsschule hat begriffen, dass er wahre Stärke erlangt, indem er die innerlich aufsteigende Wut beherrscht und zu transformieren versucht. Und das Gleiche gilt für die Sexualenergie: Man stärkt sich erheblich, wenn man sie beherrscht. Deshalb besitzen die Eingeweihten, die gelernt haben, den Instinkt der Aggression und ebenso den Instinkt der Sexualität zu beherrschen, so viele Kräfte zum Denken und zum Reden und können dadurch andere Menschen aufklären.

Tagesgedanke

29.07.2014

Denn beides ist das Ziel und die Herrlichkeit Gottes: daß er keine Diener mehr hat und daß alle Gott nicht als das Unerreichbare, sondern als das Unausweichliche erkennen.

Tagesgedanke

28.07.2014

Was ist Vergnügen? Es gibt zwei Arten von Vergnügen. Die erste Art fühlt sich wie Vergnügen an, aber in Wirklichkeit steckt das Leid dahinter. Sie ist wie eine wunderbar eingehüllte Schokolade, aber wenn Du hinein beißt, ist im Inneren ein Haufen Reißnägel. Hierbei handelt sich um das Vergnügen, welches man normalerweise auf dieser Welt erfährt, da es nicht ohne sein Gegenstück existieren kann, das Leid. Da es aber nichts Reales ist, benötigt es ein Gegenteil, um seine Existenz zu rechtfertigen. Doch ist es eine Illusion. Alle Illusionen haben ein Gegenteil. Denn der Verstand benötigt einen Bezugspunkt. Kreiert nun der Verstand diese Art von falschem Vergnügen, so kommt er nicht umhin, zur selben Zeit auch das Leid zu kreieren, doch projiziert er dieses erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Welt im Außen, damit die Verbindung zwischen beiden verschleiert bleibt.

Die andere Art von Vergnügen, welche wir normalerweise nicht erfahren, ist unser natürliches Geburtsrecht. Es ist in uns zu aller Zeit. Man hat es mit dem Begriff „Himmelreich“ benannt. Es benötigt keinerlei externen Anreiz, es existiert einfach. Wir müssen gar nichts tun. Da diese Art von Vergnügen real ist, hat es auch kein Gegenteil. Die einzige Weise, Zugang zu ihm zu finden, ist durch Frieden und Stille im gegenwärtigen Augenblick.

Wenn es darum geht, wie eine Abhängigkeit von Stoffen wie Drogen und Alkohol entsteht, so liegt dies darin begründet, dass wir durch sie dem Schmerz und der Isolation, welche wir aus der Vergangenheit mit uns herumschleppen, aus dem Weg gehen möchten. Ein Großteil hiervon lässt sich auf die Beziehung, die wir in unserer Kindheit mit unseren Eltern hatten, zurückführen. Als Du ein Kind warst, welche Art von Missbrauch hast Du damals erlitten? Welche Verletzungen trägst Du mit Dir? In welchem Maß hast Du diese Gefühle unterdrückt? Eine Abhängigkeit zu überwinden kann ein sehr schwieriger Prozess sein.

Tagesgedanke

27.07.2014

Kaum fehlt euch etwas, seid ihr auch schon bereit, euch zu beklagen. Warum aber sollte die Feststellung dieses Mangels euren Blick plötzlich trüben? Die Sonne geht jeden Tag auf, ihr habt Licht, Luft, Wasser, Nahrung… Ihr könnt sehen, hören, schmecken, verstehen… Und ihr habt auch die Fähigkeit, euch mit dem Schöpfer sowie mit allen himmlischen Wesen und mit den Menschen zu verbinden.

An was denkt ihr morgens vor eurem Spiegel oder wenn ihr das Wasser im Waschbecken oder in der Dusche laufen lasst? Und an was denkt ihr, wenn ihr eure Frau, eure Kinder seht? Vielleicht wendet ihr ein, ihr hättet weder Frau noch Kinder. Gut, aber wenn ihr das Haus verlasst, begegnet ihr doch sicher jemandem. An was denkt ihr, wenn ihr ihn seht? Alle Wesen, die bei euch leben – genau wie die, denen ihr begegnet -, sind da, um euch zum Nachdenken zu bringen und eure Sensibilität zu verfeinern. Anstatt euch mit dem zu befassen, was fehlt, solltet ihr lernen, euch über all die unerschöpflichen Reichtümer des Lebens zu freuen; dann werdet ihr selbst auch lebendiger.

Tagesgedanke

26.07.2014

Du kannst dich nicht selbst belügen.

Dein Geist kennt die Wahrheit deiner Gedanken.

Tagesgedanke

25.07.2014

Die Welt ist ein Spiegel Deines Glaubenssystems. An was glaubst Du? Glaubst Du an eine Welt des Mangels und der Einschränkungen? Oder glaubst Du an Erfolg und Fülle. Was auch immer in Deinem Denken die größere Dominanz besitzt wird für gewöhnlich nach außen in die Welt widergespiegelt.

Inspiziere fortwährend Deine Gedankenwelt. Alte Glaubenssysteme über Bord zu werfen ist ein Vorgang, der von Sekunde zu Sekunde neu vonstattengeht. Sei achtsam, um Glaubenssätze und Gedanken zuerkennen, die Deine Suche nach dem spirituellen Leben nicht unterstützen. Gedanken können mit Dieben verglichen werden. Sie schleichen sich unbemerkt in Dein Bewusstsein hinein und beginnen dann unmittelbar damit, all Deine spirituelle Energie zu rauben.

Es gibt eine Methode, sie loszuwerden: unaufhörliche Wachsamkeit, wann sie in Dein Bewusstsein eindringen. Sich dieser Gedanken bewusst zu werden führt zu deren unmittelbarem Verschwinden. Es wurde gesagt, dass das Licht die gesamte Dunkelheit vertreibt. Deine Aufgabe besteht daher darin, einfach mehr Licht hineinzulassen. Licht ist nur ein anderes Wort für höheres Bewusstsein.

Tagesgedanke

24.07.2014

Es gehört zum größten Wissen, wenn man zu leiden weiß. Bewusstes Leiden stellt eine der höchsten Offenbarungsformen der Liebe dar. In diesem Leiden erzeugt die Seele einen so köstlichen Duft, dass der Herr und Seine Engel kommen, um sich daran zu erlaben. Vom Leiden der Märtyrer und Heiligen, die zu Ehren Gottes verurteilt und verfolgt wurden, strömte tatsächlich ein wohlriechender Duft aus. Wer leidet, weil er sich für die anderen hingibt, sich opfert, um sie zu erhellen und vor Bösem zu bewahren, so wie Jesus das getan hat, dessen aus Liebe angenommenem Leiden entströmt der feinste Duft.

Akzeptiert ihr diese Wahrheit und setzt sie in die Tat um, so werdet ihr eine unvergleichliche Widerstandskraft besitzen. Beginnt also damit, nicht mehr bei der kleinsten Enttäuschung, bei der kleinsten Prüfung zu schreien. Nehmt sie bewusst und still an, denn eben aus diesem Leiden werdet ihr Freude schöpfen.

Tagesgedanke

23.07.2014

Angst ist das Gegenteil von allem, was-ihr-seid, …

Tagesgedanke

22.07.2014

Wahre Vergebung kann nicht entstehen, wenn wir diese Gefühle unbewusst mit uns herum schleppen. Es gibt kein Gesetz, das sagen würde, Du müsstest irgend jemandem vergeben, obgleich es für Dein Herz große Heilwirkung hätte.

Möchtest Du die Erfahrung von wahrer Liebe machen? Die beste und schnellste Art, diesen erhabenen Seinszustand zu erfahren, besteht darin zunächst zu lernen, Liebe zu geben. Wenn Du gibst, so empfängst Du.

Es ist erforderlich, dass die Liebe durch Dich hindurch fließt, dann aus Dir heraus, und dann ins Außen. In Wirklichkeit kannst Du nur Dir selbst Liebe geben, kein anderer kann Dir Liebe geben. Das ist der Grund dafür, dass wenn Du ihr in der Außenwelt hinterher jagst, Du unausweichlich große Enttäuschung erfahren wirst. Fängst Du jedoch an, Liebe unbeschränkt und bedingungslos zu geben, so wird sie auch fortwährend und ohne Ende in Dich hinein und aus Dir heraus fließen. Liebe ist wahr. Was wahr ist, ist auch ewig. Alles sonst ist eine Illusion.

Tagesgedanke

21.07.2014

Intellekt ist nicht gleich Intelligenz und man muss lernen, zwischen den beiden zu unterscheiden. Der Intellekt ist ein dem Menschen gegebenes Instrument, dank dem er sich auf der materiellen Ebene behauptet, die alltäglichen Probleme löst und die Natur studiert, um aus diesen Studien einige Schlüsse zu ziehen. Die Intelligenz hingegen, so wie

sie die Eingeweihten verstehen, ist eine viel höher stehende Fähigkeit. Da sie sich oberhalb der Astral- und Mentalebene befindet, ist sie in der Lage, die Gefühle, Gedanken und alle Manifestationen des psychischen Lebens zu beherrschen.

Gerade diese Intelligenz wird von den Eingeweihten als die wahre Intelligenz betrachtet; sie ist mit der Welt des Überbewusstseins, welche die göttliche Welt ist, verbunden. Alle Wesen, die gelernt haben, sich unter Beherrschung ihrer Gedanken und Gefühle mit den höheren Regionen zu verbinden und mit ihnen auszutauschen, waren zu erhabenen Verwirklichungen fähig. Sie haben es der Menschheit ermöglicht, wahrhaftig voranzukommen.

Tagesgedanke

20.07.2014

Ich werde euch nicht verlassen, ich kann euch nicht verlassen, denn ihr seid meine Schöpfung und mein Werk, meine Tochter und mein Sohn, mein Zweck und mein Ziel und mein Selbst.

Daher ruft mich an, wo immer und wann immer ihr vom Frieden - der ICH BIN, von der Liebe - die ICH BIN, und vom ICH BIN - das ICH BIN getrennt seid.

Tagesgedanke

19.07.2014

Hiermit will ich nicht nahe legen, dass Du Dich in diese Gefühle vertiefen solltest. Sie stammen ja aus der Vergangenheit. Sie sind nichts anderes als Erinnerungen, die tief in Dir drin stecken. Ihnen ist keine andere Bedeutung zuzumessen, als dass sie in Deinem Inneren festsitzen und es notwendig ist, sie ins Bewusstsein zu bringen und durch die Kraft der Liebe und des bedingungslosen Angenommen Werdens loszulassen.

Denn ist jemand wahrhaft auf einem Pfad des Erwachens, so gibt es keinerlei Interesse an der Vergangenheit außer dem, sie auf eine solche Weise ins Bewusstsein zu bringen, dass sie geheilt und losgelassen werden kann. Denn in Wahrheit gibt es außerhalb von diesem Augenblick kein Leben.

Vergebung hat eine weitreichende Heilwirkung, aber es lässt sich nicht „künstlich“ vergeben. Vergebung ist eine Funktion des Herzens und entsteht für gewöhnlich erst dann, sobald wir durch alle Gefühle des Verletzt Seins, des Zorns und der Wut hindurchgegangen sind.

Tagesgedanke

18.07.2014

Unter der einen oder anderen Form erleidet ihr alle eine Besetzung: Bei euch haben sich Eindringlinge eingenistet. Ja, alle diese für eure körperliche oder seelische Gesundheit schädlichen Gewohnheiten sind Eindringlinge.

Die Besetzer, mit denen der Mensch fertig werden muss, sind also zahllos. Es sind alle instinktiven Impulse, von denen er überfallen wird: Eifersucht, Wut, Rachsucht, Gier, Naschhaftigkeit, Sinnlichkeit, Hochmut, Eitelkeit usw. Doch unter allen diesen möglichen Besetzern ist die Faulheit gewiss die gefährlichste.

Warum?

Weil sie sich an den Willen heftet. Man versteht, was zu tun ist, man fühlt, dass man es tun sollte, doch der Wille ist nicht vorhanden; und da der Wille der Ausgangspunkt für jede Entscheidung ist, sind die Lebenskräfte betroffen. Aber an dem Tag, an dem der Intellekt wirklich begriffen hat, was schön und gut ist, und das Herz dies wünscht, ist der Wille schlussendlich gezwungen zu folgen. Das ist dann die Befreiung!

Tagesgedanke

17.07.2014

Da gibt es jene, die sagen, daß ihr alle irdischen Leidenschaften überwinden müsst, um Gott zu erkennen. Doch es reicht aus, sie zu verstehen und zu akzeptieren. Etwas, dem ihr euch widersetzt, das bleibt bestehen. Das, was ihr anschaut, das verschwindet.

Tagesgedanke

16.07.2014

Wir tragen alte Wunden in unserem Inneren, da wir, als wir noch klein waren, Gefühle unterdrückt haben, die mit diesen Wunden in Beziehung stehen. Werden Gefühle unterdrückt, dann haben sie einen negativen und einschränkenden Einfluss auf uns.

Daher ist es erforderlich, den Vorgang der Unterdrückung umzukehren, indem die Gefühle und Erinnerungen wieder an die Oberfläche kommen. Zur selben Zeit bleibst Du voll und ganz im Hier und Jetzt präsent und beobachtest einfach die Gefühle, wie sie in Deinem Inneren zum Vorschein kommen

Tagesgedanke

15.07.2014

Ihr seid mit der einen oder anderen Sache beschäftigt und empfindet plötzlich ein Gefühl der Dunkelheit, der Leere, der Einsamkeit, das euch mit Angst erfüllt. Seid euch im Klaren, dass es sich da um einen ungebetenen Gast handelt, der sich bei euch einzuschleichen versucht. Oder aber euer Bewusstsein hat sich unterwegs in eine feindselige Region verirrt, denn auch das kann passieren, und zwar jedem Menschen.

Wenn ihr also ein solches Gefühl empfindet, dürft ihr nicht untätig bleiben. Reagiert, weil dieses Gefühl wie eine offene Tür für viel schlimmere Ereignisse ist, die automatisch darauf folgen werden. Werft sofort einen Blick in euer Inneres, um zu verstehen, was euch da hinein geführt hat. Versucht anschließend, durch Gebet und Meditation den Weg zu finden, der euch in den Kreis der Geister des Lichts und des Friedens führt und sagt ihnen, dass ihr nur ihnen eure Wohnstatt öffnen wollt.

Tagesgedanke

14.07.2014

Gott existiert in der Traurigkeit und im Lachen, im Bitteren und im Süßen.

Tagesgedanke

13.07.2014

Wut und Zorn zum Ausdruck zu bringen ist nur ein Teil des Gesamtbilds. Unter dem Zorn liegen Verletzungen, unter Verletzungen liegen Bedürfnisse, unter den Bedürfnissen liegt Angst und unter Angst liegt Liebe. Das ist wie eine Pyramide unterdrückter Gefühle, die sich von ganz allein auflöst, erlaubst Du einmal all diesen Gefühlen, bewusst zum Ausdruck zu gelangen. Und letztendlich kommt nichts anderes als die Liebe zum Vorschein.

Sei deswegen nicht wegen Deiner Gefühle verängstigt. Der Schlüssel liegt darin: bringe sie auf vollgültige Weise zum Ausdruck, aber mit Verantwortungsbewusstsein und inmitten einer Energie bedingungsloser Liebe und Angenommen Seins.

Tagesgedanke

12.07.2014

Das Leben wird dadurch charakterisiert, dass es niemals gleich ist. Es fließt, strömt und wandelt sich und stellt dabei Wesen und Dinge um. Heute konntet ihr euer Problem mit Hilfe einer bestimmten Methode lösen. Aber schon morgen seid ihr vor ein anderes Ereignis gestellt und könnt es nicht mit den gleichen Mitteln, mit der gleichen Haltung wie am Vortag bereinigen. Ihr seid gezwungen, euch an diese neue Situation anzupassen.

So wird euch das Leben immer unterschiedliche Probleme bringen, von denen jedes eine besondere Lösung erfordert. Gestern war die Lösung zum Beispiel eine Geste der Güte und Großzügigkeit. Aber heute müsst ihr eine Sache regeln, bei der euch Nachdenken, Festigkeit oder sogar Sturheit hilft. Ein anderes Mal ist es dann Gleichmut oder Vergessen… Findet also jeden Tag heraus, wie ihr euch anpassen könnt.

Tagesgedanke

11.07.2014

Wahre Meister haben die Wahl getroffen, ein Leben zu schaffen, nicht einen Lebensunterhalt.

Tagesgedanke

10.07.2014

Kennst Du Dich einmal selbst auf einer höheren Bewusstseins-ebene, dann kann die Arbeit des Heilens und Loslassens der Vergangenheit ernsthaft beginnen. Von einem Platz der Präsenz im Hier und Jetzt kannst Du es zulassen, dass die alten Wunden und Traumata aus Deiner Vergangenheit sich ins Licht des Bewusstseins erheben dürfen. Dies bedeutet, dass Du es zulässt, dass all die Gefühle an die Oberfläche gelangen und bewusst von Dir erfahren werden, doch mit einer Energie der Liebe und des Angenommen Seins. Es ist nicht so, dass Du diese Gefühle loswerden wolltest. Du bestätigst einfach, dass diese Gefühle in Dir existieren und erlaubst ihnen, zum Ausdruck zu gelangen.

Zum Beispiel könntest Du so zulassen, dass die Wut an die Oberfläche kommt und sich selbst in Dir zum vollen Ausdruck bringt. Wut will einfach auch einmal an der Tagesordnung sein. Sie besteht in Dir, und daher hat sie auch ein Recht, da zu sein und sich zum Ausdruck zu bringen. Damit meine ich nicht, dass Du sie Deinem Vater direkt an den Kopf werfen solltest, jedenfalls nicht von Angesicht zu Angesicht. Geh in Dein Zimmer. Schließe Deine Augen und stelle Dir vor, wie er direkt vor Dir sitzt, und lasse ihr freien Lauf. Halte sie nicht zurück. Du wirst wissen, dass Du das auf perfekte Weise machst, wenn Du nach einer gewissen Zeit einfach zu lachen anfängst. Du wirst erkennen, wie Verabscheuens würdig Wut und Zorn sein können, wenn Du sie nicht unterdrückst und ihnen erlaubst, vollständig und auf verantwortungsbewusste Weise zum Ausdruck zu gelangen.

Tagesgedanke

09.07.2014

Selbst wenn man meinen könnte, ihr übertreibt, während ihr die guten Eigenschaften von jemandem beschreibt, ist dies doch nicht der Fall, denn indem ihr diese Qualitäten erwähnt, bezieht ihr euch auf sein wahres Ich, auf sein höheres Selbst. Wie oft machen die Menschen Kommentare über andere! Aber sie sprechen nicht wirklich von ihnen: Ihr Aussehen, ihr Verhalten, bestimmte Charaktereigenschaften, das alles sind nicht sie selbst. Wer sind sie also wirklich? Gottheiten.

Es heißt in den Psalmen: »Ihr seid Götter«, und diese Worte wurden von Jesus im Johannesevangelium wieder aufgenommen. Natürlich sieht man diese Götter im Moment noch nicht sich besonders zu offenbaren. Sie sind irgendwo vergraben, verborgen unter dicken Schichten und warten darauf, entdeckt zu werden! Aber es genügt nicht, zu warten, man muss arbeiten.

Tagesgedanke

08.07.2014

Es gibt nur das, was euch dient und was euch nicht dient. „Richtig und falsch“ sind relative Begriffe, und in diesem Sinn benutze ich sie, falls überhaupt.

Tagesgedanke

07.07.2014

Wenn Du Gott durch direkte Erfahrung kennenlernst, findet ein natürlicher Vorgang des Loslassens statt. Es ist ein Sich-Begeben in den Willen Gottes.

Auf der tiefsten Ebene dieses Loslassens erkennst Du, dass alles, was passiert, der Wille Gottes ist, und deswegen hältst Du es auch nicht länger für erforderlich, Widerstand zu leisten.

Du bist zu jemandem geworden, der Gott dient.

Tagesgedanke

06.07.2014

Eine Familie, Freunde, ein Beruf und Freizeitaktivitäten genügen nicht, um glücklich zu sein. Der Beweis: Wie viele, als privilegiert zu betrachtende Leute, sind dennoch nicht glücklich! Warum? Weil sie nicht auf die Bedürfnisse ihrer Seele einzugehen wissen.

Die Seele möchte in der Weite, dem unendlichen, unbegrenzten Raum leben. Aber der Mensch engt seine Seele ständig ein, behindert und erstickt sie; er möchte, dass sie sich mit Kleinigkeiten zufriedengibt, mit ein paar materiellen Erfolgen, Vergnügungen und mit etwas Geplauder. So leidet die Seele und beklagt sich beim Menschen: »Ich möchte frei sein und du fesselst mich durch deine armseligen, gewöhnlichen Beschäftigungen und Sorgen. Ich bin eine Tochter Gottes, der Raum ist mein Element, ich möchte mich in der himmlischen Weite entfalten.«

Macht also das Experiment, eure Seele wenigstens für ein paar Minuten empor fliegen und sich im Raum ausbreiten zu lassen. Lasst sie ausbrechen und mit dem gesamten Universum verschmelzen. Dann werdet ihr erleben, was Glück ist.

Tagesgedanke

05.07.2014

Ihr müsst über Beziehungen nichts lernen. Ihr braucht nur das zu demonstrieren, was ihr bereits wisst.

Tagesgedanke

04.07.2014

Die Welt ist ein Spiegel Deines Glaubenssystems. An was glaubst Du? Glaubst Du an eine Welt des Mangels und der Einschränkungen? Oder glaubst Du an Erfolg und Fülle.

Was auch immer in Deinem Denken die größere Dominanz besitzt wird für gewöhnlich nach außen in die Welt wider gespiegelt. Inspiziere fortwährend Deine Gedankenwelt. Alte Glaubenssysteme über Bord zu werfen ist ein Vorgang, der von Sekunde zu Sekunde neu vonstattengeht.

Sei achtsam, um Glaubenssätze und Gedanken zuerkennen, die Deine Suche nach dem spirituellen Leben nicht unterstützen. Gedanken können mit Dieben verglichen werden. Sie schleichen sich unbemerkt in Dein Bewusstsein hinein und beginnen dann unmittelbar damit, all Deine spirituelle Energie zu rauben. Es gibt eine Methode, sie los zu werden: unaufhörliche Wachsamkeit, wann sie in Dein Bewusstsein eindringen. Sich dieser Gedanken bewusst zu werden führt zu deren unmittelbarem Verschwinden.

Es wurde gesagt, dass das Licht die gesamte Dunkelheit vertreibt. Deine Aufgabe besteht daher darin, einfach mehr Licht hineinzulassen. Licht ist nur ein anderes Wort für höheres Bewusstsein.

Tagesgedanke

03.07.2014

Der Schüler, der die gleichen Qualitäten wie sein Meister zu besitzen wünscht, ist bemüht, sich mit ihm zu identifizieren. Auf diese Weise errichtet er zwischen seinem Meister und sich eine wahre magische Verbindung und beginnt dank dieser Verbindung, ihm nach und nach ähnlich zu werden. Vielleicht nicht körperlich ähnlich, obwohl auch dies mit viel Willen, Glauben und Zeit möglich ist; aber innerlich empfängt er die Weisheit und das Licht seines Meisters. Die wahre Magie für den Schüler besteht also darin, danach zu trachten, sich mit seinem Meister zu identifizieren, um die Schätze, die in Seele, Herz, Intelligenz und Willen seines Meisters sind, zu erreichen, damit alle diese Schätze sich in ihm ergießen. Der Meister ist damit einverstanden, denn er hat keinen anderen Wunsch, als seinen Besitz mit anderen zu teilen.

Und wenn ein Meister sieht, dass einer seiner Schüler weiterkommen kann als er selbst, freut er sich. Er sagt: »Das ist mein Kind, umso besser, wenn es mich übertrifft, denn ich bin ja sein Vater. « Der Anblick dieses Kindes erfüllt ihn mit Stolz.

Tagesgedanke

02.07.2014

Der Grund, warum der wahre Meister sich nicht beklagt, ist der, daß er nicht leidet, sondern lediglich gewisse Umstände erfährt, die ihr als unerträglich bezeichnen würdet.

Tagesgedanke

01.07.2014

Gott ist real. Gott ist präsent. Der Himmel auf Erden ist hier und jetzt. Doch wir sind es nicht. Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, in der Welt des Gedanken verhafteten Verstandes zu verharren, dass wir der Wahrheit und Realität des jetzigen Augenblicks aus dem Weg gehen. Die Welt des Verstands ist die Welt der Vergangenheit, der Erinnerungen und der Zukunft, der Vorstellungen. Sie ist die Welt des Gedankens, der Meinungen, der Ideen, Konzepte und Glaubenssätze. Diese Welt schließt alles ein außer demjenigen, was im Hier und Jetzt ist. Sie ist unglaublich komplex, aber dennoch nicht real. Es ist ihr nicht gegeben, Dich zu ernähren oder Dich zur Erfüllung zu bringen. Wenn Du Dich in der Welt des Verstandes befindest, bist Du nicht im Hier und Jetzt.

Solange wir uns auf der Ebene des Verstandes befinden, gibt es keinen Weg, sich Gott zu nähern, als den Glauben. Doch Glauben an Gott ist ein unzureichender Ersatz für die direkte Erfahrung Gottes. Lassen wir uns einmal ein auf die Wahrheit und Realität des jetzigen Augenblicks, so treten wir von ganz allein ein in die unmittelbare Erfahrung Gottes. Diese Erfahrung lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Es bleibt kein anderer Weg als sie selbst zu erfahren, und erfährst Du sie, dann weißt Du von ihr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Kirsch Lawyer