Tagesgedanken Juni - 2015

Tagesgedanken Juni - 2015

„Schiebe Deine dunklen Gedanken jeden Morgen bewusst zur Seite und gehe mit einer freudigen Erwartungshaltung in den Tag hinein. Lass die Freude in Deinem Herzen ihren vollen Raum einnehmen und sei dankbar für jeden neuen Tag, der Dir so viel geben möchte und für Dich bereit hält. Schau bewusst auf den Reichtum, den Du hast und darauf, was andere haben. Bleibe ganz bei Dir und schöpfe aus dem Vollen, damit sich Dein innerer Reichtum im Außen widerspiegeln kann.“

 

Tagesgedanke 30.06.2015 

Oft neigen Menschen dazu zu denken, dass wenn sie sich wegen einer Situation nur genügend Sorgen machen, sie irgendeine Änderung herbeiführen können. Ich habe jedoch herausgefunden, dass sich Sorgen zu machen nicht sehr wirksam ist, überhaupt irgendetwas zu ändern.

Tatsächlich ist es so, dass Sorgen eher die Auswirkung haben, Spannungen in Deinem Körper, Deiner Vorstellungs- und Gefühlswelt zu vergrößern, wodurch es Dir dann eher schlechter geht. Machst Du Dir zu viel Sorgen, kannst Du sogar krank werden. Und wenn Du dann krank geworden bist, ist es erforderlich, dass sich andere Menschen um Dich kümmern. Also kann es sein, dass Du durch die Sorgen mehr Probleme erschaffst als die, die Du eigentlich zu lösen versuchst.

Da ist es doch viel einfacher, Deine Probleme an Gott zu geben, oder ans Licht. Nimm einfach ein Problem oder eine Lebenslage und sprich aus: „Ich lege dies in das Licht für das höchste Gut.“ Erstaunlich, wie befreiend das ist.

Tagesgedanke 29.06.2015 

Der Weg, Dein Selbstwertgefühl oder Selbstbild zu erhöhen, ist mit Deiner Beziehung zu Gott tief verbunden. Hast Du ein gesundes Verhältnis zu Spiritualität, dann wird Dein Selbstwertgefühl ganz automatisch angehoben.

Als Du erschaffen wurdest, war Dein Selbstwertgefühl sehr hoch. Dann fingst Du damit an, vom spirituellen Pfad abzuweichen, was in Dir Gefühle von Scham und Schuld auszulösen begann. Wie könntest Du eine gesunde Einschätzung von Dir selbst haben, wenn Du von all diesen negativen Gefühlen eingenommen wirst?

Lerne zunächst, Dich selbst zu leben, und lerne erst dann, andere zu lieben. Dies ist der wahre spirituelle Pfad. Kehrst Du zurück zum Pfad der Spiritualität und Liebe, wird Dein Selbstwertgefühl derart aufblühen, wie Du es Dir in Deinen kühnsten Träumen nicht hättest vorstellen können. Du wirst mit Dir selbst einfach fairer umgehen. Du verurteilst Dich selbst nicht mehr auf so übertriebene Art und Weise. Deine Welt wird vor Deinen eigenen Augen verwandelt werden.

Tagesgedanke 28.06.2015 

Wie kann ich das Leben erschaffen, von dem ich immer geträumt habe? Der Weg dahin, das Leben zu erschaffen, von dem Du immer geträumt hast, ist einfach. Zuerst ist es erforderlich, dass Du die Ebene Deines Selbstwertgefühls erhöhst, damit das Bild, was Du von Dir selbst hast, eine höhere Einstufung erhält.

Du erhältst nur das, von dem Du denkst, dass Du dessen wert bist. Du wirst immer in die Welt eine Widerspiegelung von dem projizieren, was Du von Dir selbst denkst. Es geht immer darum, was Du glaubst, was Du wert bist.

Hast Du eine hohe Einschätzung von Dir selbst, wirst Du immer nach den Sternen greifen, da Du sicher weißt, dass Du das allerbeste verdienst, was das Universum anzubieten hat.

Tagesgedanke 27.06.2015 

Nur Du kannst es erreichen, dass Dein Leben funktioniert. Wenn Du es erreicht hast, dass Dein Leben funktioniert, wird ein Symptom Deines funktionierenden Lebens auftauchen: die Beziehung Deiner Träume.

Es ist erforderlich, dass Du die für Dich richtige Person zum Zusammenleben mit Dir selbst wirst, bevor es eine reale Chance dafür gibt, dass Du die richtige Person zum Zusammenleben für irgend jemand anderes bist.

Die richtige Beziehung ist in Deinem Inneren. Wenn Du im Außen nach „dem“ oder „der Richtigen“ suchst, wirst Du ewig suchen und sie nicht finden. Finde in Dir selbst Deinen Frieden darüber, wer Du bist, und Du wirst noch nicht einmal nach der- oder demjenigen suchen müssen - sie sind dann bereits in Deinem Leben angekommen. Namastè

Tagesgedanke 26.06.2015 

Worauf Du Dich konzentrierst, bestimmt, was Du kreierst - Deine Realität. Ist also z.B. Deine innere Vorstellungswelt ein Wirbelwind von Befürchtungen und Unruhe, erschaffst Du eine Welt der Befürchtungen und der Unruhe. Nimm Dir doch die Zeit, das Tempo zu verlangsamen, dann fängst Du an wahrzunehmen, wie Dein Atemrhythmus sich verlangsamt, Dein Geist und Körper ruhiger werden, und Du wirst anfangen, Dich wieder in Deiner Mitte zu fühlen.

Mit einer ruhigen inneren Vorstellungswelt wirst Du die Grundlagen ausformen, um das Leben Deiner Träume zu bauen. Ist Deine innere Vorstellungswelt hingegen hyperaktiv, so sendest Du buchstäblich Wellen des Zweifels, der Angst und der Unsicherheit aus, die Deine Gesundheit, Dein Wohlbefinden und Deinen Erfolg untergraben können.

Nimmst Du Dir jedoch die Zeit, langsamer zu machen, wirst Du anfangen mit weniger Bemühen zu kreieren, und beizeiten mit sogar noch viel weniger Bemühen als Du Dir je hast vorstellen können - egal welche Absicht dem unterliegt - unter der Annahme, dass eine Ausrichtung besteht mit Deinem höheren Selbst und Deinen wahrhaftigsten Bestrebungen.

Tagesgedanke 25.06.2015 

Aber richte nicht und verdamme nicht, denn du weißt nicht, warum etwas geschieht oder zu welchem Zweck.

Tagesgedanke 24.06.2015 

Ihr sagt, ihr hättet Schwierigkeiten, zu meditieren. Warum diese Schwierigkeiten? Weil ihr noch nicht richtig verstanden habt, dass jeder Augenblick des Lebens nicht isoliert, sondern mit allen ihm vorausgehenden Augenblicken verbunden ist. Ihr müsst also aufmerksam sein und die Bedingungen vorbereiten, damit ihr zu gegebener Zeit eine wahre Arbeit mit den Gedanken ausführen könnt.

Nehmt einmal an, ihr hättet mit jemandem gestritten… Wenn ihr am nächsten Tag meditieren wollt, kaut ihr ununterbrochen auf eurem Groll herum und wollt mit ihm abrechnen. Anstatt euch losgelöst zu fühlen und euch bis zu den Regionen von Seele und Geist aufschwingen zu können, bleibt ihr am Boden haften und beschäftigt euch ausschließlich mit euren Diskussionen vom Vortag. Die gleiche Geschichte wird sich ewig wiederholen, einmal aus diesem und einmal aus jenem Grund und ihr werdet niemals in der Lage sein, zu meditieren.

Macht euch also klar, dass ihr zwar viele Dinge mit den Gedanken verwirklichen könnt, aber nur unter der Bedingung, dass ihr euch bewusst werdet, dass die Gedankenarbeit, wie auch alle anderen Arbeiten, vorbereitet werden muss, weil jeder Augenblick eures Lebens mit den vorangegangenen Augenblicken verbunden ist.

Tagesgedanke 23.06.2015 

Wende dich als erstes deinem allerhöchsten Gedanken über dich selbst zu. Stell dir das "ICH" vor, das du wärest, wenn du diesen Gedanken jeden Tag lebtest.

Tagesgedanke 22.06.2015 

Der Verstand nimmt Dich mit in die Vergangenheit, bereitet Dir Quälerei, Ängste und Depressionen - denn darin ist er sehr bewandert - und das ist es, mit dem er sich identifiziert - denn das ist die „Kuschelzone“ des Verstandes. Der Verstand mag nicht im gegenwärtigen Augenblick verweilen, da er dafür kein Bewusstsein hat. Es liegt nur an Dir, ihn der Gegenwart bewusst zu machen - indem Du die Aufmerksamkeit auf das legst, was momentan von Bedeutung ist. Mach das doch, wenn Du morgens aufwachst - lege die Aufmerksamkeit auf das, was im Lauf des Tages zu tun ist.

Tagesgedanke 21.06.2015 

So wie die Sonne ihr Licht und ihre Wärme im Universum verbreitet, könnt ihr durch eure Gedanken und Gefühle alle Regionen des Raumes berühren. Unterwegs begegnet ihr einer Vielzahl von Geschöpfen, die ihr begrüßt und die euch ihrerseits grüßen. Sagt euch, dass dies das wahre Leben ist: ein Austausch, eine ununterbrochene Kommunikation mit Millionen von Geschöpfen.

Wie die Sonne werden… nährt dieses Ideal, damit es in euch solche Wichtigkeit erhält, dass euer ganzes Wesen davon entflammt und erleuchtet wird. Nach und nach werdet ihr fühlen, wie alle Keime des göttlichen Lebens in euch wachsen. Ohne darauf zu beharren, sogar ohne daran zu denken, werdet ihr das, was das Beste in euch ist, ausdrücken. Zur Sonne, zur geistigen Sonne sollte euer gesamtes Wesen streben. Sobald sie in eurer Seele leuchtet, werdet ihr wie die Erde im Frühling, in der die ganze Natur aufersteht.

Tagesgedanke 20.06.2015 

Wenn wir eine tiefere Wahrnehmung des Selbstes durch Meditation und durch größeres Bewusstsein in der Gegenwart erhalten, werden wir von vielen der Ängste, die uns unnötigerweise plagen, befreit. Wir entdecken einen tiefen inneren Frieden, eine innere Sicherheit, die nicht abhängig ist von Ereignissen oder Umständen in der Welt um uns herum. Als Ergebnis werden wir weniger selbstbezogen, haben weniger Bedarf an der Zustimmung oder Anerkennung von anderen, weniger Bedarf daran, Besitztümer und sozialen Status anzuhäufen, und werden glücklichere, gesündere und liebevollere Menschen. In vielen Lehren aus dem Bereich der Spiritualität gibt es hierfür den Begriff „Selbstbefreiung“.

Tagesgedanke 19.06.2015 

Keiner zweifelt daran, dass es nichts Schöneres, Größeres und Wesentlicheres gibt, als die Liebe. Aber es mischen sich in sie zu oft instinktive, leidenschaftliche Elemente ein, die ihre wahre Natur am Erscheinen hindern.

Habt ihr Tiere bei ihrer Geburt gesehen? Ein Hündchen, Kälbchen oder Rehkitz ist zuerst nicht wirklich sauber, sie werden von ihrer Mutter geleckt und geputzt. Auch ein neugeborenes Kind wird gebadet. Nun, mit der Liebe sollte das Gleiche geschehen. Die Liebe ist ein Kind, ein göttliches Kind, denn in jeder Form der Liebe ist Gott. Selbst die egoistischste, niederste, sinnlichste Liebe enthält eine göttliche Quintessenz. Man erkennt sie nicht, weil sie wegen der sumpfigen Regionen, durch die das Menschenherz sie gezogen hat, mit zu vielen groben, unreinen Elementen umhüllt ist. Aber reinigt, stärkt und befreit sie, dann werdet ihr wissen, was Liebe wirklich ist.

Tagesgedanke 18.06.2015 

Ich habe nie ein „richtig“ oder „falsch“, ein „tu das“ oder „tu das nicht“ festgelegt. Hätte ich das getan, so wärt ihr von mir eures größten Geschenks beraubt worden - der Gelegenheit zu tun, wie es euch gefällt, und die Ergebnisse davon zu erfahren.

Tagesgedanke 17.06.2015 

Wenn es darum geht, wie Du Spirit in Deinem Inneren zum Erwachen bringst, gibt es einen Schlüssel hierzu: die Liebe.

Tagesgedanke 16.06.2015 

Jemand sagt: „Sie sehen doch deutlich, dass ich krank bin.“ Und man sieht tatsächlich, dass er krank ist, aber es ist nur ein Teil seines Körpers davon betroffen. Wenn er ständig auf seinem Kranksein beharrt, ist es, als würde er sich mit dem kranken Teil identifizieren und ihm die Möglichkeit geben, das gesamte Terrain zu besetzen, und zwar nicht nur auf der physischen, sondern auch auf der psychischen Ebene.

Ein Schwerkranker sollte sich sagen: „Mein Körper ist tatsächlich krank, aber ich, Sohn Gottes, göttlicher Funke, kann nicht krank sein.“ Diese Überzeugung erhebt ihn über seine Krankheit, er identifiziert sich nicht mit seinem Körper, sondern mit seinem Geist, der im Licht und in der Ewigkeit lebt. Indem er sich entscheidet, dieses Gesetz der Überlegenheit des Geistes anzuwenden, erzeugt er zuerst Veränderungen in der Region der Gedanken. Diese Veränderungen werden dann die Gefühlsebene, die Empfindung beeinflussen, welche sich schlussendlich auf der physischen Ebene konkretisiert und dabei Verbesserungen, manchmal sogar Heilung nach sich zieht.

Tagesgedanke 15.06.2015 

Manchmal überwältigt es uns und bringt uns ziemlich ins Stocken, wenn uns jemand begegnet, der bedürftig ist, aber worum geht es in unserem Leben überhaupt? Geht es darum, sich Dinge anzueignen? Ein prall gefülltes Bankkonto zu haben? Geht es darum, öffentlich Anerkennung zu erhalten? Oder geht es darum, Gottes Liebe in jedem Menschen anzurühren, in jedweder Lebenssituation? Es ist dies, was zu Gott führt.

Lauscht in der Wahrheit eurer Seele, in den Gefühlen eures Herzens, in der Stille eures Geistes auf ihn.

Tagesgedanke 14.06.2015 

Die Alten definierten die vier Elemente in Bezug auf die vier Zustände der Materie, also fest, flüssig, gasförmig und feurig. Alles Feste nannten sie Erde, alles Flüssige Wasser, alles Gasförmige Luft und alles Feurige, also Wärme und Licht, bezeichneten sie als Feuer.

Wir finden die vier Elemente in der Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen, wieder. Ja, denn die Nahrung weist die vier Zustände der Materie – fest, flüssig, gasförmig, feurig – auf. Deswegen kann jede Mahlzeit zu einer Gelegenheit werden, mit den Engeln der vier Elemente zu kommunizieren: mit dem Engel der Erde, damit er unserem physischen Körper Stabilität und Festigkeit verleiht, dem Engel des Wassers, damit er unser Herz reinigt, dem Engel der Luft, damit er unserem Verstand Beweglichkeit und Klarheit verleiht, und schließlich mit dem Engel des Feuers, damit er unsere Seele und unseren Geist entflammt.

Tagesgedanke 13.06.2015 

Freude und Liebe aus dem Herzen - dies sind Geschenke, die ewig neu erschaffen werden. Dies sind Dinge, die sich immer weiter fortsetzen, ohne ein Ende zu haben. Schau nicht ins Außen, außer als ein „Reflektor“ zurück zu Dir. Und wenn Du nicht anders kannst als ins Außen zu schauen, dann blicke durch die Augen des Meisters. Schau Dir Gottes Schönheit in allen Dingen an. Sie ist da. Sie ist immer da gewesen.

Tagesgedanke 12.06.2015 

Man trifft in der Welt eine Menge Menschen, die sich ständig darüber beklagen, von anderen getäuscht, ausgenützt und enttäuscht worden zu sein. Warum? Weil sie noch nicht verstanden haben, dass Menschen nur auf die Art und Weise, wie sie sind, ihrem Vertrauen entsprechen können. Nur weil ihr glaubt, von ihnen Ehrlichkeit und Treue erwarten zu können, heißt dies noch nicht, dass sie auch fähig sind, sich ehrlich und treu zu verhalten.

Man muss also nachdenken und diese Frage gut erforschen. Wenn ihr nicht in der Lage seid, die Personen auszuwählen, denen ihr euch anvertrauen, die ihr um Rat bitten oder mit denen ihr euch zusammentun wollt, dürft ihr euch hinterher nicht über unangenehme Überraschungen wundern.

Ihr fühlt euch getäuscht und verraten? Leider kann es sein, dass die Personen aufrichtig waren, und sie nur entsprechend ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten gehandelt haben. Es wäre eure Aufgabe gewesen, klarer zu sehen und eure Hoffnungen nicht ungeprüft auf sie zu setzen.

Tagesgedanke 11.06.2015 

Möchtest du wirklich, dass dein Leben „abhebt“? Dann verändere deine Vorstellung davon, von dir selbst. Denke, sprich und handle als der Gott, der du bist.

In diesem Sinn ist dein Wille für dich Gottes Wille für dich.

Tagesgedanke 10.06.2015 

Das Allerbeste in den Menschen ist Liebe. Hierbei handelt es sich um die Wahrheit unseres Wesens, dass tief innen jenseits unserer Verletzungen wir alle Gottes Liebe sind. Daher dreht es sich eigentlich nur darum, sich Gottes Liebe im Inneren zu öffnen. Und wenn wir uns zu unserer Liebe mit Gott öffnen, geschieht etwas in der Welt. Auch sie wird dann ein Ort, der Gottes Liebe zugewandt ist, und die einzige Antwort auf das, was die Welt darstellt, ist in der Liebe zu sein.

Tagesgedanke 09.06.2015 

Bewusst oder unbewusst suchen alle Männer und Frauen ihre Schwesterseele. Was sie nicht wissen ist, dass ihre Schwesterseele in Wirklichkeit keine von ihnen verschiedene Wesenheit ist. Es ist der andere Pol ihres Wesens, der oben bei Gott in Vollkommenheit und Fülle lebt. In allen Einweihungen lehrte man die Schüler, wie sie diesen anderen Pol ihres Wesens, der ihr höheres Selbst ist, wiederfinden können. In Indien gibt der Jnani-Yoga Methoden, dank denen es dem Yogi gelingt, sich mit seinem höheren Selbst zu vereinen, weil er durch diese Vereinigung mit Gott eins wird. In Griechenland findet man den gleichen Gedanken in der an der Stirnseite des Tempels von Delphi eingemeißelten Formel: „Erkenne Dich Selbst“. Aber man darf nicht vergessen, dass der zweite Teil dieses Satzes lautet: „… dann wirst Du das Universum und die Götter erkennen.“

Die wahre Erkenntnis ist das Ergebnis einer Verschmelzung der beiden Prinzipien Männlich und Weiblich. Es ist die Bedeutung der Worte in der Schöpfungsgeschichte: „Und Adam erkannte Eva“… Die Formel „Erkenne Dich Selbst“ bedeutet also: Finde den anderen Pol in dir, finde deine Ergänzungshälfte, um dich mit ihr zu vereinen. Wenn ihr ein Mann seid, ist der andere Pol eurer selbst das weibliche Prinzip; und wenn ihr eine Frau seid, ist es das männliche Prinzip, mit dem ihr versucht, in Reinheit und Licht zu verschmelzen. In dem Augenblick, in dem diese Verschmelzung stattfindet, begegnet ihr eurer wahren Schwesterseele.

Tagesgedanke 08.06.2015 

Liebe ist die höchste, letztendliche Energie. Das Alles. Das Gefühl der Liebe ist eure Erfahrung von Gott.

Tagesgedanke 07.06.2015 

Um jeden Kreis herum kann man einen größeren Kreis ziehen. Um jeden Zaun herum gibt es ein offenes Feld, das darauf wartet, bestellt und geerntet zu werden. Um jede Menge von Begrenzungen herum gibt es eine unbegrenzte Ausdehnung von Möglichkeiten. Um jede Erfahrung herum gibt es größere und bedeutsamere Erfahrungen.

Jenseits jeden Horizonts gibt es eine Welt zu entdecken. Nur dann ist sie Dir bestimmt, wenn Du sie zu dem machen willst. Ein Universum voller Fülle wartet auf Dich, wenn Du es nur für Dich annehmen willst.

Stehst Du auf dem Erdboden, ist der Horizont nur wenige Kilometer entfernt. Auf einem Berggipfel dehnt sich der Horizont schon mehrere dutzend Kilometer weit aus. In einem Flugzeug kann der Horizont schon mehrere Hundert Kilometer entfernt sein. In einem Raumschiff in der Umlaufbahn um die Erde sind schon tausende von Kilometern zwischen den Horizonten. Und wenn Du die Umlaufbahn um die Erde verlässt, ist der Horizont unendlich. Wo ist der Horizont Deiner Vorstellungswelt?

Du kannst die Wahl treffen, zwischen den Mauern Deiner Begrenzungen hin- und herzulavieren, oder Du kannst die Wahl treffen, diese Begrenzungen zu transzendieren und Deinen Horizont zu erweitern. Nur durch die Begrenzungen, die Du Dir selbst auferlegst, wirst Du eingeschränkt. Erhebe Dich über Deine Begrenzungen, erweitere Deine Gedankenwelt und mache Dich aller Möglichkeiten bewusst.

Tagesgedanke 06.06.2015 

Vom Mineral- zum Menschenreich und darüber hinaus, durch die Engelshierarchien bis hin zu Gott, offenbart sich das Leben mit wachsender Intensität und Subtilität. Was die Geschöpfe voneinander unterscheidet, ist die Intensität der Schwingungen, die die Teilchen ihres Wesens beleben. Deshalb kann man sagen, dass ihr Entwicklungsgrad an der Intensität ihres Lebens gemessen werden kann. Solange sie diese Wahrheit nicht verstanden haben, leben die Menschen verlangsamt: Ihre Lungen, ihre Leber, ihr Herz, ihr Gehirn, alles stagniert bei ihnen, und sie sind unablässig physischen und psychischen Störungen ausgesetzt. Sie sind ähnlich wie Räder, die sich nur langsam drehen und an denen der Schlamm haften bleibt.

Egal in welchem Zustand und in welchen Bedingungen ihr euch befindet, ihr dürft niemals die Trägheit akzeptieren. Selbst wenn ihr erschöpft, behindert oder krank seid, versucht wenigstens eine Geste, einen Schritt zu machen. Und falls dies wirklich unmöglich sein sollte, habt ihr eure Gedanken, um euch vorzustellen, dass ihr genau wie früher lauft und handelt. Ihr wendet ein, die Gedanken seien keine große Hilfe, wenn man sich nicht rühren kann. Da täuscht ihr euch: Die Arbeit der Gedanken, der Vorstellungskraft, öffnet den Weg, gräbt eine Rille und schafft damit günstige Bedingungen für eine mögliche Rückkehr zur Aktivität.

Tagesgedanke 05.06.2015 

Denn jeder gegebene Umstand ist ein Geschenk, und in jeder Erfahrung liegt ein Schatz verborgen.

Tagesgedanke 04.06.2015 

Du kannst Dir selbst Befreiung von vergangenen Taten zukommen lassen, indem Du einfach darüber lachst.

Sogar in Deinem täglichen Leben gilt dies: kannst Du einfach darüber lachen, anstelle an einigen der Dinge, die Menschen sagen oder tun Anstoß zu nehmen, dann hast Du Dich in diesem Moment bereits selbst befreit, und die Situation kann Dir nicht weiter anhängen.

Tagesgedanke 03.06.2015 

Nur ein Gefühl der Dankbarkeit dem Himmel gegenüber kann uns im Augenblick der Lebensprüfungen retten. Doch wie soll man die Menschen, die ja nicht einmal für ihre Glücksmomente danken, davon überzeugen? Dabei ist die beste Weise, Schwierigkeiten und Unglücke zu verwandeln, zu lernen, auch dafür dem Himmel zu danken.

Wenn ihr angesichts einer Lebensprüfung anfangt zu jammern und euch aufzulehnen, werdet ihr fühlen, dass sie noch schwerer auf euch lastet. Sagt ihr jedoch: „Danke Herr, es gibt gewiss einen Grund, warum mir das passiert, ich habe noch so viel zu lernen und zu begreifen und so werden diese Ereignisse mir dazu dienen, mich zu bessern und zu stärken“, dann werdet ihr mit einem Mal spüren, dass sich etwas in euch aufhellt. Es ist, als hättet ihr eure Schwierigkeiten mit einem feinen Film aus reinem Gold überzogen, sodass sie euch in einem anderen Licht erscheinen.

Tagesgedanke 02.06.2015 

Wenn wir aufhören, den Intellekt des Verstandes einzusetzen, und wenn wir zur Weisheit des Herzens gelangen, so erhalten wir Zugang zu der Tür zur Göttlichkeit, da aus jenem Herzen das Mitgefühl und die Vergebung entspringt.

Tagesgedanke 01.06.2015 

Ein Dieb, der auf der Suche nach einem Opfer durch eine Menschenmenge schlüpft, spürt instinktiv, welche Personen aufmerksam und wach sind und welche halb schlafen. Und was ist für ihn das Indiz? Das Licht. Von den wachen Personen geht nämlich eine Art Klarheit aus, und an sie wird der Dieb sich nicht heranwagen. Er sucht Leute, die mit offenen Augen schlafen, weil sie tatsächlich in eine Art Dunkelheit getaucht sind. In gleicher Weise greifen die böswilligen Wesenheiten der unsichtbaren Welt niemanden an, bei dem sie das Licht wahrnehmen, weil sie wissen, dass sie sofort gesehen und abgewiesen würden.

Das Wort „Wachsamkeit“ gehört zur gleichen Familie wie die Worte „wach“, „Wache“, „erwacht“. Erwacht sein bedeutet, nicht zu schlafen. Aber was ist das, was in uns nie schlafen darf? Das Bewusstsein. Unser Körper braucht Schlaf, und man soll ihm das nicht verwehren. Nicht zu schlafen ist eine Sache und ein erwachtes Bewusstsein zu haben, eine andere. Man kann sehr wohl nicht schlafen, und ein schläfriges Bewusstsein haben, genau wie man mit einem wachen Bewusstsein schlafen kann. Das Bewusstsein ist wie eine leuchtende Lampe. Bei sehr weit entwickelten Menschen erlischt diese Lampe nie, deswegen halten sie die bösen Geister immer auf Abstand.

 

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Kirsch Lawyer