Tagesgedanken Mai - 2014

 

Tagesgedanken Mai - 2014

„Schiebe Deine dunklen Gedanken jeden Morgen bewusst zur Seite und gehe mit einer freudigen Erwartungshaltung in den Tag hinein. Lass die Freude in Deinem Herzen ihren vollen Raum einnehmen und sei dankbar für jeden neuen Tag, der Dir so viel geben möchte und für Dich bereit hält. Schau bewusst auf den Reichtum, den Du hast und darauf, was andere haben. Bleibe ganz bei Dir und schöpfe aus dem Vollen, damit sich Dein innerer Reichtum im Außen widerspiegeln kann.“

 

Tagesgedanke

31.05.2014

Bemüht euch, das Leben überall im Universum zu fühlen und mit ihm in Übereinstimmung zu gelangen. Dabei solltet ihr wissen, dass gerade die Sonne euch dieses Leben in seinen reinsten und intensivsten Aspekten darbietet. Auf diese Weise erschafft ihr eine neue Strömung in allen Zellen eurer Organe, die daraufhin harmonischer arbeiten werden. Und indem ihr selbst lebendiger und ausdrucksvoller werdet, zieht ihr nach und nach die Wertschätzung und Liebe der anderen auf euch, denn das einzige, was die Menschen suchen, ist das Leben.

Ja, das ist sogar eine bittere Wahrheit. Da vergötterte eine Frau ihren Mann, aber was macht sie an dem Tag, an dem er stirbt? Behält sie ihn noch bei sich? Nein, in dem Moment, wo das Leben ihn verlassen hat, trennt sie sich von ihm, denn etwas, das kein Leben mehr besitzt, kann man nicht bei sich behalten. Denkt also über diese Frage nach und gebt euch Mühe, das Leben in euch immer mehr zu reinigen und zu harmonisieren.

Tagesgedanke

30.05.2014

Zentrum und Peripherie sind, ebenso wie der Fuß eines Berges und sein Gipfel, die zwei Pole, zwischen denen wir uns unaufhörlich hin- und herbewegen. Die Peripherie und der Bergfuß symbolisieren alle Ansprüche unserer niederen Natur, die bewirken, dass wir unseren Platz im Zentrum oder auf dem Gipfel verlassen, obwohl wir gerade dort unser Leben im Griff hätten und obendrein noch fähig wären, unsere Verantwortung für die anderen Wesen zu übernehmen.

Alle Männer und Frauen, die Pflichten als Eltern, Lehrer, Erzieher, Firmenchef, politische Führungskraft usw. haben, sollten dieses Zentrum, diesen Gipfel suchen, von wo aus es ihnen möglich wird, allen Geschöpfen die gleiche Aufmerksamkeit und das gleiche Wohlwollen entgegenzubringen. Um zum Wohl der Menschheit etwas beizutragen, muss man diesen Standpunkt finden, auf dem man über den Vorurteilen und vorgefassten Meinungen steht. Indem wir über die Sonne meditieren, nähern wir uns diesem Standpunkt. Weil die Sonne in der Mitte steht und dort auch bleibt, erhält sie das Gleichgewicht einer ganzen Welt aufrecht, und die Planeten kreisen in harmonischen Bewegungen um sie herum.

Tagesgedanke

29.05.2014

Das Reich Gottes ist seit der Erschaffung der Welt bereits Oben gegründet. Also müssen wir es jetzt unten, auf der Erde, unter den Menschen realisieren, indem wir die göttlichen Tugenden manifestieren lernen.

Alle großen Meister und Eingeweihten wissen, dass sie auf die Erde gekommen sind, um an der Verwirklichung des Gottesreiches mitzuarbeiten. Jene geistigen Leben, die die Menschen dazu auffordern, die Erde zu verlassen, unter dem Vorwand, sie sei ein Tal der Tränen und die wahre Heimat der Menschen sei anderswo, entsprechen daher nicht den Plänen Gottes.

Nach dem, was wir wissen und was die großen Eingeweihten uns gelehrt haben, ist der Wunsch und Plan Gottes die Verwirklichung Seines Reiches auf Erden. Der Mensch muss an der Materie arbeiten, sie subtil und empfindsam machen, damit sie in Harmonie mit der Welt des Geistes schwingen kann.

Tagesgedanke

28.05.2014

Ihr sagt, es sei schwierig, den Weg Christi zu beschreiten, den Lehren Buddhas zu folgen, das Licht Krischnas leuchten zu lassen, ein Meister zu sein. Ich sage euch dies: Es ist weitaus schwieriger, zu leugnen, wer-ihr-seid, als es zu akzeptieren.

Tagesgedanke

27.05.2014

Je mehr ihr euch mit der göttlichen Quelle verbindet, desto mehr werdet ihr von den himmlischen Arbeitern Besuch erhalten, die kommen, um an eurem physischen Körper und an euren feinstofflichen Körpern zu arbeiten, um euch zu reinigen, euch Licht zu bringen und euren Willen zu stärken.

Was ist ein Genie?

Ein kollektives Wesen, das von einer großen Zahl von Arbeitern bewohnt ist, und es ist auch qualifiziert, eine höhere Arbeit zu verrichten. Wenn es etwas gibt, das ihr über alles fürchten müsst, so ist es, die himmlischen Arbeiter zu beleidigen, denn dann beginnen sie dieses Haus, das ihr für sie darstellt, zu verlassen und dann geht es mit ihm bergab, sein Wert sinkt.

Es liegt nur an euch, ob die himmlischen Arbeiter in eurer Bleibe verharren oder ob sich gar andere darin einnisten. Wenn ihr beginnt, euch mit der höchsten Macht zu verbinden, wenn ihr Gott über alle Dinge stellt, dann zieht ihr diese himmlischen Arbeiter an, ihr werdet Herr eurer selbst, werdet stark, weise und voller Liebe, ihr empfangt Schätze und ihr strahlt in den kosmischen Raum hinaus, bis hin zu den Sternen.

Tagesgedanke

26.05.2014

Durch ihre Unwissenheit und engstirnige Auffassung verweigern bestimmte Mystiker, Eremiten oder Asketen jeglichen Austausch mit dem weiblichen Prinzip und zerstören auf diese Weise ihr Gleichgewicht. Sie vertrocknen und werden zu wandelnden Leichen. Nun, das ist nicht Spiritualität!

Ihr fragt: »Aber viele große Meister und Eingeweihte blieben unverheiratet, ähnelten sie denn diesen Fanatikern?«

Nein, die großen Meister und Eingeweihten haben eine sehr weite Auffassung, sie verstehen die Schöpfung Gottes und wenn sie ein Leben des Verzichts und der Keuschheit wählen, so deshalb, weil sie auf den feinstofflichen Ebenen so reichen und wunderbaren Austausch mit dem weiblichen Prinzip, mit der Göttlichen Mutter führen, dass sie es nicht nötig haben, zu tief auf die physische Ebene herabzusteigen, um sich zu begrenzen und zu überlasten.

Sie nähren sich, sie trinken an Quellen und in Regionen, die den meisten Menschen unbekannt sind, dort wo jeder Austausch mit größtem Licht und in höchster Reinheit stattfindet. Die Engel besuchen sie, die Erzengel kommen zu ihnen, sie schwimmen in der göttlichen Liebe.

Tagesgedanke

25.05.2014

Unsere Gedanken, unsere Gefühle und unsere Handlungen gehören uns und betreffen zuerst uns. Aber diese Gedanken, diese Gefühle und diese Handlungen haben Auswirkungen auf die Steine, die Pflanzen, die Tiere, auf alle Wesen der unsichtbaren und sichtbaren Welten, auf alle Hierarchien bis hin zu Gott. Je nach ihrer guten oder schlechten Qualität werden diese Gedanken, diese Gefühle, diese Handlungen die Blätter, die Blüten, die Früchte oder die Wurzeln des großen Lebensbaumes berühren.

Die Wirkungen, die wir davon spüren, sind je nach Fall natürlich unterschiedlich, aber jede unserer Ausdrucksweisen, unserer Manifestationen hat eine Verbindung zu einem Reich der Natur. Nun, gerade diese Verbindung, diese Entsprechungen zwischen unseren Gedanken, Gefühlen und Handlungen und den verschiedenen Regionen des Universums müssen wir studieren und uns bemühen, immer mehr mit den Früchten des Lebensbaums zu kommunizieren.

Tagesgedanke

24.05.2014

Denkt daran, über das Mysterium des Feuers zu meditieren. Wenn ihr ein Feuer macht, leuchtet eine Flamme auf, die Licht gibt. Feuer und Flamme sind fast verwechselbar.

Wenn man jedoch das Feuer meint, versteht man darunter die Ursache, und die Flamme ist schon die Folge davon. Es gibt kein Licht ohne Feuer, man weiß jedoch nicht, was das Feuer selbst ist. Man kann es nur erfassen über die beiden Manifestationen Wärme und Licht.

Die heilige Dreifaltigkeit ist eine der symbolischen Darstellungen dieses großen Mysteriums des Feuers. Das Feuer ist der Vater. Und aus dem Vater geht der Sohn, der Christus hervor, der Licht und Weisheit ist, und der Heilige Geist, der Wärme und Liebe ist.

Tagesgedanke

23.05.2014

Die Liebe ist wie ein fließendes Wasser, immer neu, immer in Bewegung, man kann sie nicht festhalten und man findet sie nie am selben Platz wieder. Es ist nur möglich, ihren Spuren zu folgen, indem man die Orte durchwandert, an denen sie vorbeigekommen ist und an denen sie einen Moment lang gelebt hat.

Ihr begegnet einem Mann oder einer Frau und während der paar Minuten in seiner oder ihrer Gegenwart erfüllt ihr Blick, ihr Ausdruck, ihr Lächeln euer Herz mit Liebe. Eine Woche oder auch nur einen Tag später trefft ihr diesen Mann oder diese Frau wieder und seid erstaunt, nichts mehr zu bekommen und nichts mehr zu empfinden.

Die Liebe, die ihr so flüchtig wahrgenommen hattet, ist weitergezogen, sie ist nicht mehr da. Die Liebe ist eine zu subtile Quintessenz, als dass man sie anbinden könnte. Es ist an euch, euch auf die Suche nach ihr zu begeben.

Tagesgedanke

22.05.2014

Der Sternenhimmel ist eines der größten Naturwunder. Aber es gibt unterschiedliche Arten, die Sterne zu betrachten. Ihr könnt eine Sternkarte und ein Astronomiebuch dazu nehmen, worin detailgenau alles erklärt ist, was man über die Sterne und Planeten weiß. Dies ist für das Verständnis der Universums gewiss sehr nützlich. Aber was bringt es eurer Seele und eurem Geist?

Und vor allem, wie anders sind die Erfahrungen, die ihr machen könnt, wenn ihr den Sternenhimmel betrachtet, ohne an etwas anderem interessiert zu sein, als daran, selbst mit dieser Unendlichkeit zu verschmelzen! Der Friede, der nach und nach in euch einkehrt, erhebt euch, ihr habt nur noch den Wunsch, euch von der Erde loszureißen, euch ganz weit in den Raum hineinzubegeben, um mit den spirituellen Wesen, deren physische Offenbarung die Sterne sind, in Kontakt zu treten.

In jenen Regionen, in die ihr euch hineinversetzt fühlt, spürt ihr, dass es nichts Wichtigeres gibt, als euch mit dem kosmischen Geist zu vereinen, euch von ihm durchdringen zu lassen, um zur wahren Erkenntnis der Dinge zu gelangen, zu einer Erkenntnis, die alle eure Zellen durchtränkt.

Tagesgedanke

21.05.2014

Eine Frucht, die ihr einen Augenblick in eurer Hand haltet, empfängt eure Wärme und erwärmt sich. Warum also sollte eure Liebe sie nicht auch beeinflussen können? Wenn ihr eine Frucht mit Liebe haltet, wird nicht nur ihre Temperatur leicht ansteigen, sondern sie wird auch in ihrer Aura die Wärme eures Herzens empfangen. Auf diese Weise passt ihr die Frucht an eure innere Temperatur an und sie ist euch gut gesinnt.

Denkt daran, bevor ihr eine Frucht esst, haltet sie einen Augenblick in euren Händen und bittet sie, sich für euch zu öffnen. So werdet ihr ihre ätherische Materie umwandeln und sie wird euch viel mehr geben als nur physische Energie: Sie wird euch teilhaben lassen an ihrem Leben und an dem Leben der ganzen Natur, die an ihrem Zustandekommen gearbeitet hat.

Tagesgedanke

20.05.2014

In der Hierarchie der Elemente steht das Feuer höher als das Wasser. Aber warum zeigt das Zeichen des Merkur dann die umgekehrte Anordnung? Hier befindet sich das Feuer, die Sonne, unterhalb des Wassers, des Mondes. Diese Platzierung von Sonne und Mond entspricht einem kosmischen Phänomen, das ihr besser verstehen werdet, wenn ich euch sage, dass man ihm im täglichen Leben jedes Mal begegnet, wenn Wasser aufs Feuer gestellt wird, um es zum Kochen zu bringen. Das kochende Wasser verwandelt sich in Dampf, der sogar manchmal den Deckel hochgehen lässt. Dank des Feuers wird das Wasser zur Antriebskraft.

Das Feuer stellt das männliche Prinzip dar, das Wasser das weibliche Prinzip. Also, wenn das männliche Prinzip auf das weibliche Prinzip einwirkt, produziert es eine Kraft. In uns ist das männliche Prinzip der Geist, das weibliche Prinzip die Seele und wenn unsere Seele beflügelt durch unseren Geist den Raum durcheilt, verkörpern wir auf vollkommene Weise das Zeichen Merkur. Diese gleiche Idee kommt in der griechischen Mythologie beim Gott Hermes (Merkur) zum Ausdruck, der sich dank der Flügel an seinen Fersen fortbewegt.

Tagesgedanke

19.05.2014

Meditiert über die Kraft der Sonne, die die Erde mit ihren Strahlen durchdringt. Dank ihnen bedeckt sich die Erde mit Blättern, Blumen und Früchten. Alle werden ernährt, weil die Sonne die Erde durchdringt. Und auch ihr könnt durch Meditation und Konzentration eine große Arbeit vollbringen, damit die Sonnenstrahlen genauso wie die Nahrung, das Wasser und die Luft in euch hineingelangen.

Ja, das ist möglich. Indem ihr euch bewusst macht, dass die Sonne euch durch ihre Strahlen ihr Leben überträgt, bereitet ihr euch darauf vor, sie zu empfangen. Ihr öffnet in euch tausend Türen, durch die ihre Strahlen hereinkommen können. Dadurch verbessert ihr nicht nur euren Gesundheitszustand, sondern ihr reinigt auch eure Gefühle und erhellt eure Gedanken.

Tagesgedanke

18.05.2014

Jeder weiß, wie man einen Zirkel zum Zeichnen eines Kreises benutzt. Um den Mittelpunkt festzulegen, setzt man die Spitze aufs Papier und kann dann, während man sorgfältig darauf achtet sie dort zu halten, den Umkreis ziehen. Zuerst kommt also die Mitte. Der Kreis kann nur gezogen werden, wenn man eine Mitte hat.

Indem sie den Kreis zum Symbol der Schöpfung machten, wollten die Eingeweihten diese Idee unterstreichen, dass alles, was existiert, eine Verbindung mit der Mitte hat und nur bestehen kann, wenn diese Verbindung aufrechterhalten und gepflegt wird. Wer die Verbindung mit der Mitte abschneidet, kann nicht nur keine klare Vorstellung von der Welt und den dort wirkenden Wesenheiten und Kräften bekommen, sondern er schneidet sich auch von dem reinen Lebensstrom ab, der aus der Quelle, aus Gott Selbst, sprudelt.

Das Gleichgewicht des kosmischen Lebens beruht auf den Verbindungen, welche die Peripherie unablässig zur Mitte unterhält. Alle Teile müssen zum Zentrum hin ausgerichtet sein, denn das Zentrum erhält ihr Leben. Ein Beispiel dieser Verbindungen zwischen Zentrum und Peripherie finden wir im Sonnensystem mit seinen Planeten, die unermüdlich in einer harmonischen Bewegung um die Sonne kreisen.

Tagesgedanke

17.05.2014

Das Fischzeitalter ist zu Ende und wir sind ins Wassermannzeitalter eingetreten, das den Astrologen zufolge, große Veränderungen bringen wird. Man darf deshalb aber nicht glauben, dass die ganze Menschheit sich plötzlich verwandeln wird. Was sich für alle ändert, sind die Möglichkeiten, denn durch den Wassermann fließen neue Strömungen herein. Jedoch werden nur die sich verwandeln, die Anstrengungen machen, um sich mit diesen Strömungen zu harmonisieren.

Der Himmel sendet uns Wellen, aber es ist nicht an ihm uns die Weisheit aufzuzwingen. Wir treten in die Epoche des Wassermanns ein, aber derjenige, der nichts tut, um von seinen Einflüssen zu profitieren, wird nichts empfangen. Astrologen und Esoteriker wiederholen überall: »das Wassermannzeitalter, das Wassermannzeitalter…« Das ist gut und schön, aber wenn ihr wirklich ins Wassermannzeitalter eintreten wollt, müsst ihr euch darauf vorbereiten die neuen Ideen zu akzeptieren, die von dieser Konstellation gebracht werden. Es sind die Ideen der Brüderlichkeit und der Universalität.

Tagesgedanke

16.05.2014

Doch der Sinn und Zweck einer Beziehung besteht nicht darin, daß ihr eine andere Person habt, die euch vervollständigt, sondern darin, daß ihr mit dieser anderen Person eure Vollständigkeit teilen könnt.

Tagesgedanke

15.05.2014

Warum müssen wir eine Bruderschaft bilden? Damit wir alle zusammen im Kollektiv das Reich Gottes erbitten können. Natürlich kann es auch jeder für sich allein erbitten, aber allein kann man keine ebenso starken Wirkungen erzielen, es sei denn, man kennt andere Gesetze.

Derjenige, den seine Lebensumstände dazu zwingen, physisch isoliert zu bleiben, muss sich bewusst werden, dass er sich von dort aus, wo er sich befindet, mit Hilfe seines Denkens mit der ganzen Gemeinschaft aller in der Welt verstreuten Menschen vereinen kann, die unermüdlich im gleichen Sinne arbeiten: für das Reich Gottes. Man kann nicht immer mit den anderen zusammen sein, das ist klar, aber man darf niemals vergessen, sich in Gedanken mit ihnen zu verbinden.

Tagesgedanke

14.05.2014

Auch wenn der technische Fortschritt heute die Verwendung von Holz zum Heizen und für das Kochen von Lebensmitteln stark zurückgehen ließ, wisst ihr doch alle wie man ein Feuer anzündet. Man beginnt damit, ein wenig Papier aufzulegen, legt dann darüber trockene kleine Zweige und darauf stärkeres Holz. Schließlich zündet man mit einem Streichholz das Papier an, das Papier gibt das Feuer weiter an die Zweige und die Zweige zünden die Äste an.

Jetzt nehmen wir den Menschen mit seinen verschiedenen Körpern, dem physischen Körper, dem Astral-, Mental- und Kausalleib. Das Feuer des Streichholzes entspricht der Kausalebene, der Welt des Geistes, die der Ursprung aller Erscheinungen ist. Das Streichholz zündet das Papier an (Mentalebene, Intellekt), das entzündet die Zweige (Astralebene, Herz) und die wiederum entflammen das starke Holz (physische Ebene).

Alles beginnt also oben mit dem Geist, dann erreicht das Feuer von Körper zu Körper schließlich auch die physische Ebene. Keine wahre Verwirklichung ist auf der physischen Ebene möglich, solange man nicht begonnen hat mit dem Geist zu arbeiten, der von oben den Impuls gibt.

Tagesgedanke

13.05.2014

Es ist erforderlich, die Energie der Liebe und des Annehmens in jeden Aspekt Deines Selbstes hineinzubringen. Jedwedes Urteilen über Dich selbst und andere muss zum Ende kommen, wenn Du zur Wahrheit des Lebens erwachen möchtest.

Der dritte Schritt ist das richtige Verstehen. Wir sind Seelen auf einer außergewöhnlichen Reise. Sobald Du einmal die wahre Natur Deiner Reise verstanden hast, wirst Du beginnen zu erwachen. Alles, was bislang in Deinem Leben passiert ist, wird auf einmal Sinn machen. Du wirst dorthin gelangen, die Probleme und Schwierigkeiten in Deinem Leben als nichts weiter denn Gelegenheiten, Deine Lektionen zu lernen und ins Einssein zu erwachen, anzusehen.

Wenn Du voll und ganz erwachen möchtest, ist es notwendig, in jedem Aspekt Deines Lebens in Integrität zu leben.

Tagesgedanke

12.05.2014

In dem Moment, wo ihr euch entscheidet, eine Religion, eine spirituelle Philosophie anzunehmen und ihre Prinzipien anzuwenden, werdet ihr nicht nur auf Schwierigkeiten mit euch selbst stoßen, wegen der erforderlichen Anstrengungen, sondern ihr könnt auch Schwierigkeiten mit den anderen bekommen, die nicht unbedingt die Veränderungen verstehen werden, die in euch geschehen sind. Nun, ihr solltet wissen, dass diese Schwierigkeiten und die Art, wie ihr sie löst, die Qualität eures spirituellen Engagements verraten.

Wenn ihr durch ein übertriebenes und fanatisches Verhalten jemanden dazu gebracht habt, aggressiv zu werden und noch tiefer in seinen Materialismus abzutauchen, weil ihr ihm zu sehr eure Spiritualität zeigen wolltet, so seid ihr verantwortlich. Versucht vielmehr, euch verständnisvoll und geduldig zu zeigen, denn so gelingt es euch nicht nur, ihn euer neues Leben akzeptieren zu lassen, sondern ihr überzeugt ihn vielleicht auch, eurem Beispiel zu folgen.

Tagesgedanke

11.05.2014

Denkt an das Leben, wie es sprudelt, wie es fließt, wie es das Universum und alle Kreaturen erfüllt, wie es durch euch hindurchgeht? Dieses Gefühl, dieses Verständnis des Lebens wird euch wahrhaft in Verbindung mit Gott, eurem Schöpfer, eurem Vater bringen. Bis dahin könnt ihr von Ihm nur fehlerhafte, weil oberflächliche Vorstellungen haben. Sucht Gott in euch, in diesem Leben, das Er euch gegeben hat.

Begnügt euch nicht mit dem, was andere über das Thema Seiner Existenz oder Nicht-Existenz gesagt haben. Sonst werdet ihr eure Zeit damit verbringen, das Für und Wider abzuwägen und euch Fragen zu stellen. An einem Tag glaubt ihr, an einem anderen zweifelt ihr und auf diese Weise kommt ihr zu gar nichts. Lernt, das Leben zu fühlen, das in euch sprudelt und fließt, dann werdet ihr euch keine Fragen mehr über die Existenz Gottes stellen!

Tagesgedanke

10.05.2014

Zahlreiche Überlieferungen stellen das Universum als einen Berg dar, auf dessen Gipfel die Gottheit ihre Wohnstätte hat, unerreichbar, unbezwungen. Die Griechen platzieren ihre Götter auf den Gipfel des Olymp; Moses sprach mit Gott auf dem Berg Horeb… Die Eingeweihten haben sich immer dieses Symbols des Gipfels bedient, selbst in Gegenden, wo es keine hohen Berge gab. Die Suche nach dem Gipfel ist das Wichtigste, Bedeutungsvollste, was ein Mensch unternehmen kann.

Das will heißen, dass er sich bewusst ist, dass die vom Schöpfer in ihn hineingelegten Fähigkeiten und Tugenden ihn über alle irdischen Verwirklichungen hinausführen können. In der Kabbala kann der Sephirothbaum einem Berg gleichgestellt werden, dessen Gipfel die Sephira Kether ist: die Allmacht, die Allwissenheit, die göttliche Liebe. Um bis zu diesem Gipfel zu gelangen, sind sehr große Qualitäten notwendig: Beharrlichkeit, Wille, Festigkeit, Intelligenz, Kühnheit und vor allem die unwiderstehliche Sehnsucht nach Licht und Reinheit; und diese Qualitäten werden von den anderen Sephiroth repräsentiert, von Malkuth bis hin zu Chokmah.

Tagesgedanke

09.05.2014

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden«, bittet Jesus im »Vater Unser«. Warum? Weil es die Bestimmung der Erde ist, ein Spiegel des Himmels zu werden. Im Augenblick braucht es natürlich noch sehr viel, damit diese Bitte verwirklicht wird. Die Erde, d. h. die Welt der Menschen, schwingt noch nicht in Harmonie, im Einklang mit dem Himmel.

Wenn die Menschen sich der Aufgabe bewusst werden, für die sie sich inkarniert haben, werden sie beginnen, an der Erde zu arbeiten, an »ihrer« Erde, das heißt, an sich selbst. Sie werden ihr gesamtes Wesen mit der göttlichen Welt im Einklang schwingen lassen, um diese Ordnung, diese Schönheit, dieses Licht, die dort oben herrschen, widerzuspiegeln.

Und da der Zustand der Erde, unseres Planeten, mit der Entwicklung der Menschen verknüpft ist, wird auch sie sich entwickeln, wird auch sie feinstofflich, vibrierend und lichtvoll werden und dem werden große Umwandlungen im Mineral-, Pflanzen- und Tierreich folgen. Alles wird sich aufgrund des Lebens der Menschen ändern, einfach nur weil sie verstanden haben, welche Arbeit sie an sich selbst ausführen müssen, um in Harmonie mit der göttlichen Welt zu leben.

Tagesgedanke

08.05.2014

Allen, die auf ihre Freiheit pochen und dabei denken, sie bräuchten keine Gesetze zu respektieren, verschließen sich die Pforten des Himmels, und eines Tages werden sich auch die Pforten der Erde vor ihnen verschließen. Jemand sagt: »Aber ich beuge mich weder vor Gott noch vor den Menschen und die Pforten sind mir nicht verschlossen, man empfängt mich überall.« Nur weil du blind bist, mein Freund, siehst du nicht, dass dir die Pforten oben bereits verschlossen sind und dann werden sich auch die Pforten unten verschließen. Es dauert eine gewisse Zeit, weil die Folgen nicht sofort sichtbar sind.

Zuerst wird oben über ein Dekret abgestimmt, aber es vergeht immer eine gewisse Zeit, bis es auch unten vollzogen ist. Mit ihren Theorien über die Freiheit akzeptieren die Menschen weder eine moralische noch eine spirituelle Autorität und verschließen sich allem, das ihnen helfen könnte. So geht es mit ihnen ohne Kompass und Schutz bergab. Sie sehen die drohenden physischen und psychischen Gefahren nicht und reißen sich gegenseitig mit in die Katastrophe.

Tagesgedanke

07.05.2014

Im Buch des Propheten Jeremias sagt Gott: »Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein« (Jer 31,33). Und wenn Gott sein Gesetz in das Herz der Menschen geschrieben hat, bedeutet das, dass jeder in sich selbst das Licht besitzt, das er benötigt, um zu verstehen, was gut, gerecht und wahr ist und um es zu verwirklichen.

Natürlich wäre es nicht vernünftig, die Menschen sich selbst zu überlassen. Die Mehrheit unter ihnen ist noch nicht bereit, in ihrem Herzen die göttliche Schrift zu entziffern. Um dieses Gesetz, das Gott in sein Herz geschrieben hat, richtig lesen zu können, muss jeder beginnen, in sich selbst Ordnung, Harmonie und Reinheit einzuführen, sonst wird er nur Trugbilder und unklare Wünsche lesen. Das müsste die Rolle der Religionen sein: Die Menschen darauf vorzubereiten, das Gesetz Gottes zu entdecken, das in ihnen geschrieben steht, damit sie sich, indem sie dieses Gesetz entziffern, von allen dunklen Kräften befreien, die sie bewohnen und die sie unablässig unterdrücken. Aber haben die Religionen wirklich die Befreiung des Menschen als Hauptanliegen?

Tagesgedanke

06.05.2014

Wollt ihr lebendiger werden? Wollt ihr, dass euer Leben intensiver wird in seinen Schwingungen, in seinen Ausströmungen? Werdet bewusst über all das Leben, das um euch herum existiert und respektiert es als eine Offenbarung des Göttlichen. Es wäre bereits ein großer Fortschritt, wenn die Menschen lernen würden, dieses Leben bei den anderen zu respektieren.

Aber, wie benehmen sie sich? Manchmal betrachten sie sich gegenseitig wie Schatten oder Automaten, mehr nicht. Sie überrumpeln einander und trachten nur danach, sich des anderen zu bedienen, als handle es sich um Gegenstände oder Geräte. Und wenn sie einander zu sehr stören, dann gewinnt der, dem es zuerst gelingt, den anderen auszuschalten.

Was für ein Leben hoffen sie aber mit einem derartigen Verhalten leben zu können? Versucht von nun an eure Haltung zu ändern und sagt euch vor jeder Person, der ihr begegnet: »Hier ist ein Geschöpf, es ist wie ich ein Sammelbecken göttlichen Lebens. Also will ich dieses Geschöpf respektieren und es schützen«. Auf diese Weise werdet auch ihr immer lebendiger.

Tagesgedanke

05.05.2014

Ob sie sich gläubig oder ungläubig nennen, die meisten Leute der einen Kategorie haben oft nicht mehr Gewissheit als die der anderen. Hier ist eine Anekdote, die vor einigen Jahren in den kommunistischen Ländern die Runde machte. Zurück von ihrem Ausflug in den Weltraum werden russische Kosmonauten mit einer großen Zeremonie im Kreml empfangen, wo Breschnew sie beglückwünscht und ihnen vor einer ganzen Versammlung Orden verleiht. Nach beendeter Zeremonie nimmt er sie zur Seite und fragt sie: »Ehrlich, sagt mir, habt ihr Gott gesehen, da oben? Ja, antworten die Kosmonauten. Ah, seufzt Breschnew, das dachte ich mir doch.«

Die selben Kosmonauten werden einige Zeit später im Vatikan vom Papst empfangen. Auch da gibt es wiederum eine große Zeremonie? Zum Ende, als sich alle zurückgezogen haben, nimmt der Papst die Kosmonauten zur Seite und sagt: »Da ist etwas, was mich beschäftigt: Im Verlauf eurer Reise in den Raum, seid ihr da Gott begegnet? Nein, antworten sie, wir sind Ihm nicht begegnet.« Der Papst scheint ein wenig enttäuscht und murmelt schließlich: »Ja, natürlich, das dachte ich mir.«

Tagesgedanke

04.05.2014

Der Mensch kann nur in das Reich Gottes eintreten, das heißt sich wirklich als Sohn Gottes fühlen, wenn er aus den beiden Prinzipien, dem männlichen und dem weiblichen, dem Prinzip der Weisheit und dem Prinzip der Liebe, geboren wird. Auf der spirituellen Ebene sind die beiden Prinzipien der Weisheit und der Liebe Ausdruck unserer kosmischen Eltern: des Himmlischen Vaters und der Göttlichen Mutter. Also sind die wahren Söhne und Töchter Gottes nicht nur Kinder des Himmlischen Vaters sondern auch der Göttlichen Mutter, seiner Gemahlin. Ich weiß, dass ich viele Christen schockiere, indem ich das sage, aber ich muss es trotzdem sagen.

Was die Christen "Gott" nennen, ist in Wirklichkeit eine Wesenheit, welche gleichzeitig männlich und weiblich ist, der Kosmische Geist und die Natur, oder anders dargestellt, der durch das Feuer symbolisierte Geist, und die durch das Wasser symbolisierte Materie. Sowohl im Himmel als auch auf der Erde können wir nur durch die Vereinigung der beiden Prinzipien geboren werden.

Tagesgedanke

03.05.2014

Trotz seiner Kürze ist das »Vater unser« ein unübertreffliches Werk. Mit diesem Gebet könnt ihr euer ganzes Leben lang arbeiten, und sogar danach, in euren zukünftigen Leben könnt ihr niemals seinen Inhalt ausschöpfen. Denn es ist wie ein Samenkorn, das jeder tief in seiner inneren Erde vergraben kann. So habe ich es gemacht. Ich habe dieses Samenkorn genommen und es in die Erde meines Wesens gesät, ich habe es sorgsam gehütet, ich habe es bewässert, erwärmt, beleuchtet, und jetzt ist es ein Baum geworden, dessen Wurzeln tief in meiner Seele verankert sind und dessen Krone sich bis zum Himmel erhebt.

Deshalb, das sage ich euch, kann man dieses Gebet bis ins Unendliche vertiefen: Es umfasst alle Bereiche des Lebens und berührt all unsere psychischen und spirituellen Prozesse, es gibt unserem Leben Sinn. Aber wie beim Samenkorn muss man es zuerst in die Erde legen, es in unserem Inneren zum Leben erwecken. Dann entdeckt man darin nach und nach allen Reichtum.

Tagesgedanke

02.05.2014

Es ist so leicht, Glauben und Hoffnung im Angesicht von Schwierigkeiten zu verlieren und dann das Schlimmste zu erwarten. Es liegt an Dir, die äußere Welt Deine Entscheidungen formen zu lassen, oder keiner Sache die Macht einzuräumen, die Art und Weise zu ändern, wie Du denkst. Du kannst die Wahl treffen, in der Erwartung zu bleiben, dass die Dinge sich für Dich zum Positiven wenden.

Sei Dir bewusst, dass es sich bei der Erwartung um eine grossartige Macht handelt, doch genügt es nicht, einfach nur zu erwarten und nichts zu tun. Es ist notwendig, dass Du gesunden Menschenverstand, Ehrgeiz, Begehren und Glauben an Dich selbst einsetzt und darauf ausrichtest, dass sich Deine Erwartungen in die Realität verwandeln.

Tagesgedanke

01.05.2014

Am Morgen, wenn ihr euer Fenster öffnet oder von zu Hause weggeht, nehmt ihr den Himmel wahr, die Sonne. Bemüht euch, sie so anzuschauen als ob ihr sie zum ersten Mal sehen würdet. Dann entdeckt ihr ein feinstoffliches Leben, das euch bis dahin entgangen war, weil ihr zugelassen hattet, dass sich zwischen euch und die Realität eine undurchsichtige Wand schob. Nur wenn ihr euch von dieser Wand befreit, werdet ihr die Dinge wahrhaft begreifen.

Die wirkliche Intelligenz ist wie eine Quelle, immer neu, frisch und zauberhaft. Die wirkliche Intelligenz ist immer voller Entzücken. Und beschränkt euch nicht darauf, diese Haltung allein der Natur gegenüber zu pflegen, sondern lernt, sie auch den Menschen gegenüber einzunehmen. Ihr werdet unglaubliche Entdeckungen machen und obendrein werdet auch ihr für die anderen dadurch viel interessanter und sympathischer.

 

 

 

 

 

 

Andreas Kirsch Lawyer